Der VdK-Ortsverband Seßlach ist bemüht die Angebote für seine Mitglieder Zug um Zug auszubauen, stellte der Vorsitzende, Landtagsabgeordneter Martin Mittag (CSU) bei der Hauptversammlung im Gemeindehaus von Hattersdorf fest. Mittag freut sich, dass mit Waltraud Raab ein Mitglied gefunden wurde, das sich neben dem stellvertretenden Vorsitzenden Hans Treiber und Kassierer Hubertus Schuster bereit erklärt hat, als Frauenbeauftragte und Beisitzerin den Vorstand in seiner Arbeit künftig zu unterstützen.

Martin Mittag warb um weitere aktive Mitglieder für den Vorstand. "Je mehr bereit sind, sich in die Arbeit mit einzubringen, desto einfacher wird es für die vorhandenen Vorstandsmitglieder und je mehr Angebote können für die Mitglieder und darüber hinaus vom VdK den Bürgern der Stadt Seßlach angeboten werden." Großes Lob zollte er seinen Vorstandsmitgliedern. Er könne als Landtagsabgeordneter nicht immer anwesend sein und sie müssten seine Aufgaben mit übernehmen.

Der VdK-Ortsverbandsvorsitzende bedauerte, dass 2018 leider sieben Mitglieder verstorben sind. Erfreulich sei hingegen dass der Ortsverband trotzdem einen Zuwachs an Mitgliedern zu verzeichnen habe und inzwischen 151 Personen zähle.Martin Mittag berichtete über die Aktivitäten 2018 und nannte unter anderem die Weihnachtsfeier, die Beteiligungen an Veranstaltungen des VdK-Kreisverbandes, wie das Seniorentreffen in Neundorf, Schulungen oder am Erst-Hilfe-Kurs.

Als VdK-Kreisvorsitzende lobte Susann Biedefeld die Arbeit aller Vorstandsmitglieder des VdK-Ortsverbandes Seßlach mit Martin Mittag an der Spitze. Sie freue sich darauf, dass der Ortsverband wieder aktiver in Seßlach werden will und bot die Unterstützung der Kreisgeschäftsstelle in Coburg und von sich selbst an.

Der VdK trete als unabhängiger Verband für mehr soziale Gerechtigkeit ein, sagte Susann Biedefeld. Während der Bund fast zwei Millionen Mitglieder zählt, seien es im Land Bayern knapp 700 000. Dies schaffe keine Partei und keine Gewerkschaft, so Biedefeld. Im Kreisverband Coburg seien es über 10 500 Mitglieder. Jedes Mitglied sei wichtig, denn es stärke die Position des Sozialverbandes und der VdK-Forderungen, sagte Susann Biedefeld. Der Verband trete für die Menschen ein, die nicht gerade auf der Sonnenseite des Lebens stünden. Im letzten Jahr seien im Kreisverband Coburg fast 5000 Menschen beraten worden. In vielen Fällen habe der VdK für die Mitglieder per Klage deren Recht erstritten. Dabei seien für die Mitglieder über 900 000 Euro eingeklagt worden, die ihnen vorher verwehrt worden waren.

Für nur sechs Euro im Monat sei der VdK der beste und überaus qualifizierte Ansprechpartner. Der VDK sei eine große Bürgerbewegung für mehr soziale Gerechtigkeit, warb die VdK-Kreisvorsitzende. Das VdK-Kampagnenthema des Jahre 2019 sei die "Rente" Es könne nicht sein, dass in einem reichen Land wie Deutschland, vielen Menschen, die ein Leben lang gearbeitet haben, die Rente nicht ausreicht. "Wir wollen eine Rente für alle - eine Bürgerrente". Alle Menschen würden in den Rententopf einzahlen und es könnte mehr ausgeschüttet werden. Dies führe auch zur Reduzierung der großen Zahl von Bürgern die von Altersarmut betroffen sind, so Biedefeld.