Der VdK-Kreisverband Coburg hat den bayernweiten Aktionstag des Sozialverbandes VdK ganz neu interpretiert. Anstelle des in den Vorjahren üblichen "Tages der offenen Tür" in der Geschäftsstelle sind die Mitarbeitenden kurzerhand mit Sack und Pack am Donnerstag für einen Tag in das Bürgerhaus Linde in Ahorn umgezogen.
Die Coburger VdK-Kreisvorsitzende Susann Biedefeld begrüßte in den temporären VdK-Headquarters in Ahorn auch ein Team vom Bayerischen Roten Kreuz (Kreisverband Coburg) und Bettina Prechtl von der Bayerischen Krebsgesellschaft.
"Der VdK ist eine starke Stimme für Menschen, die Hilfe brauchen", betonte die scheidende Landtagsabgeordnete. Der VdK kümmere sich um Rente und Pflege und Menschen mit Behinderungen. Er mische sich in die öffentliche Meinungsbildung mit ein, wenn es um Themen wie soziale Gerechtigkeit oder die gerechte Teilhabe am gesellschaftlichen Leben für alle Menschen gelte.
Aktuell sei dabei die Barrierefreiheit oder weitgehende Barrierearmut ein bedeutender Schwerpunkt. Jedes Mitglied stärke den VdK in der allgemeinen Meinungsbildung. Im Kreisverband Coburg habe der VdK derzeit rund 10 000 Mitglieder.
Bernd Seifert vom VdK erläuterte in einem Vortrag die Änderungen und aktuelle Entwicklungen in der Pflegeversicherung. VdK-Kreisgeschäftsführer Thomas Steinlein gab wichtige Tipps für aktuelle und künftige Leistungsempfänger der gesetzlichen Rentenversicherung. Ein Exkurs erläuterte, wie eine Behinderung oder chronische Erkrankung bei der Ausstellung eines Behindertenausweises bewertet werde. Philipp Köster vom Bayerischen Roten Kreuz stellte das Angebot des Hausnotrufs vor. Sozialarbeiterin Bettina Prechtl wies auf die Psychosoziale Beratung und andere Hilfen für an Krebs erkrankte Menschen und deren Angehörige hin.
Im Umfeld des Bürgerhauses bestand Gelegenheit zu informellen Einzelgesprächen. Das Team des VdK Coburg sorgte dabei für Speis und Trank. mako