Den Startschuss zur Errichtung einer neuen Kindertagesstätte in Burgebrach gaben jetzt die Vertreter des Marktes Burgebrach und zahlreiche Gäste mit dem offiziellen Spatenstich. Nach Fertigstellung stehen in Burgebrach vier weitere Krippengruppen und drei Kindergartengruppen zur Betreuung von 123 Kindern zur Verfügung.
Der ständig steigende Bedarf nach Kinderbetreuungsplätzen erfordert diesen großzügigen Neubau, so Erster Bürgermeister Johannes Maciejonczyk (CSU). Der Markt Burgebrach investiert 5,5 Millionen Euro. Seitens der Bundesregierung sowie des Freistaats Bayern sind Fördermittel zugesagt. Mit dem Architekturbüro Jäcklein aus Volkach konnte eine zweckmäßige, aber auch ansprechende Planung entwickelt werden. Neben der Quantität wurde auch großer Wert auf Qualität gelegt.
Parlamentarischer Staatssekretär Thomas Silberhorn, MdB (CSU), zeigte sich begeistert von dem großartigen Entwurf und hegte keinen Zweifel daran, dass die Einrichtung mit Einzug lebendig werde. Er wies darauf hin, dass mit dem Rechtsanspruch auf einen Betreuungsplatz die Bundesregierung Fördermittel sowohl für die Errichtung von Tagesstätten als auch für den Betrieb gewähre. In naher Zukunft müsse sich die Regierung mit dem Betreuungsbedarf im Grundschulalter befassen.
Mit Eifer waren auch die Kindergartenkinder der Kita St. Anna und St. Vitus dabei. Neben Gesangseinlagen zeigten einige Kinder spielerisch die Historie über die Entstehung der Planungen.


Historischer Bezug

Pfarrer Bernhard Friedmann fühlt sie seit seinem Amtsantritt in Burgebrach als Baumeister für Kindertageseinrichtungen. Der ständig wachsende Bedarf fordert stets auch die Kath. Kirchenstiftung, die gerne wieder für die neue Einrichtung die Trägerschaft übernehme, so Pfarrer Friedmann. Zusammen mit dem Bürgermeister gab er mit einem kleinen Ratespiel für die Kinder den neuen Namen bekannt.
Mit historischem Bezug auf ein kurzes Verweilen des heiligen Otto im Gemeindebereich Burgebrach heißt die neue Kita in Abstimmung mit der Kirchenverwaltung und dem Marktgemeinderat St. Otto. Als Otto im 12. Jahrhundert zum Bischof von Bamberg ernannt wurde, legte er vor seinem Amtsantritt auf dem Weg von Mainz über Würzburg nach Bamberg einen Zwischenstopp in Ampferbach ein.