2400 Euro konnten in diesem Jahr aus dem Göller-Hilfsfonds ausgeschüttet werden.

Der Fonds, den die Unternehmerfamilie Göller in Zeil gegründet hatte, will vor allem Kindern, Jugendlichen und Menschen mit Behinderung helfen. So nahmen in diesem Jahr zwei Einrichtungen der Lebenshilfe und zwei Kindertagesstätten jeweils 600 Euro entgegen.

Eva, Franz-Josef und Max Göller freuten sich, dass es inzwischen eine wachsende Gruppe von Menschen gibt, die in den Göller-Hilfsfonds spenden. "Viele unserer Freunde, aber auch Mitarbeiter und andere Menschen sammeln beispielsweise bei runden Geburtstagen Geld und spenden es in diesen Fonds. Weil sie wissen, dass jeder Euro direkt bei guten Zwecken ankommt", erklärte Eva Göller. Nicht nur die Vorstandschaft des Fonds arbeitet zu hundert Prozent ehrenamtlich, "auch unser Steuerberater, der ja die notwendigen Regularien abwickeln muss, arbeitet unentgeltlich", sagte Eva Göller bei der Übergabe der Gelder.

Die vier Empfänger

Die Caritas-Kindertagesstätte Sankt Michael in Zeil wird die 600 Euro in Rhythmik-Material wie Tücher, Japan-Bälle oder Sandsäckchen investieren. Die Krippenkinder bekommen Riesen-Magnetbausteine.

Für das "Regenbogenhaus"

Die evangelische Kindertagesstätte "Regenbogenhaus" in Zeil hat begonnen, einen Niederseilgarten anzulegen. "Der besteht derzeit eher aus ein paar Slacklines, aber wir hätten natürlich auch gerne eine Hängebrücke und weitere Ausstattung. Ein Teil des Geldes fließt außerdem in das Büchersortiment.

In die Lehrküche fließt das Geld bei der Werkstatt Augsfeld der Lebenshilfe. Hier lernen die Beschäftigten der Werkstätten, gesund und frisch zu kochen.

Ebenfalls in die Küche fließen die 600 Euro bei der Wohnstätte der Lebenshilfe Haßberge. "Wir haben Bewohner mit Schluckbeschwerden oder auch Zahnverlust. Für sie muss das Essen püriert oder zumindest stark zerkleinert werden. Dafür wollen wir eine hochwertige Küchenmaschine anschaffen", erklärte Eva-Maria Rausch. sw