Leserfoto  Er gehört viel Glück dazu, einen der sehr selten gewordenen Apollofalter vor die Linse zu bekommen. Früher war er überall dort zu finden, wo der Weiße Mauerpfeffer in größeren Beständen vorgekommen ist. Der Falter ist auf diese Pflanze angewiesen. Offensichtlich sind diese Bestände weniger geworden, vielleicht durch Verbuschung vieler Trockenrasen oder durch anderweitige Beeinträchtigung der entsprechenden Biotope. Die Raupe dieses Schmetterlings ernährt sich ausschließlich vom Mauerpfeffer, der aber von anderen Pflanzen leicht überwuchert wird. Bleibt nur zu hoffen, dass der unter strengem Schutz stehende "Rote Apollo” noch länger wie hier in Gößweinstein in der Fränkischen Schweiz gefunden werden kann. Foto: Reinhard Brendel