Für die Bezirksoberliga-Handballer des TV Ebern (Platz 10/5 Punkte) gehen die Wochen der Wahrheit weiter. Am Sonntag sind sie zu Gast bei der HG Hut/Ahorn (8./11). Die Frauen des TVE (4./7) müssen in der Bezirksliga bei der TS Coburg (3./14) ran, die außer Konkurrenz spielende Eberner Reserve beim TV Michelau.

Bezirksoberliga

HG Hut-Ahorn - TV Ebern Auch wenn die Coburger Vorstädter das Hinspiel für sich entschieden, sind sie für den TV Ebern sehr wohl ein Gegner, der in Schlagdistanz liegt. Wäre da nicht die personelle Lage, die wohl doch der Heimmannschaft den Favoritenstatus zuschustert. Die Ahorner profitieren in der Tabelle vor allem von einem starken Saisonbeginn, der ihnen unter anderem auch einen Platz im vorderen Drittel bescherte. Nach einer Serie von Niederlagen hat sich das Team von Spielertrainer Harbecke inzwischen wieder gefangen und befindet sich nach Siegen in Hallstadt wieder auf einem gesicherten Mittelfeldplatz.

Doch auch mit Blick auf das Restprogramm wissen die Eberner, dass sie sich keine Niederlage erlauben können. Sonst stecken sie wieder mitten im Abstiegsstrudel. Dreh- und Angelpunkt im Ahorner Spiel ist nach wie vor Stefan Döbereiner, der dank seiner Athletik einer der stärksten Rückraumspieler der Bezirksoberliga ist. Es gilt vor allem, seine Kreise zu beschränken. Mit Schulze haben sie einen weiteren guten Schützen in ihren Reihen. Spielentscheidender Faktor im Hinspiel war der Ahorner Keeper Lesch, der sein Team zum Auswärtserfolg in Ebern trug.

Im Eberner Lager hat sich die Situation über die Faschingspause nicht wirklich geändert. Die Heimniederlage gegen Rodach setzt den TVE allerdings nun ein wenig mehr unter Druck, dringend benötigte Punkte im Abstiegskampf zu holen. Denn noch ist nicht klar, wie viele Absteiger es in diesem Jahr geben wird. Der Schlüssel für ein erfolgreiches Auswärtsspiel liegt dabei in der Abwehr. Traditionell bietet die enge Ahorner Schulturnhalle mindestens gefühlt weniger Platz, so dass sich vielversprechende Lücken etwas schwieriger erspielen lassen. Umso wichtiger ist es daher, den eigenen Deckungsverbund stabil aufzustellen und über Ballgewinne und schnelles Gegenstoßspiel einfache Tore zu erzielen.

In der Schnelligkeit liegt sicherlich ein Vorteil des jungen Eberner Teams. Doch auch im Positionsangriff muss diese Stärke zum Tragen kommen, um die körperliche präsente und groß gewachsene Deckungsreihe in Bewegung zu bringen. Nur den Ball in die Hände von zwei Schützen zu geben, dürfte dafür nicht reichen. Ob Haberl dabei erneut mit von der Partie sein kann, stand zuletzt noch nicht fest. Umso mehr werden Aumüller, Hippeli, Görtler und Co. gefordert sein. Anwurf in Ahorn ist am Sonntag um 15 Uhr.

Bezirksliga Frauen

TS Coburg - TV Ebern Die Gastgeberinnen liegen in der Tabelle nur einen Platz vor Ebern - jedoch mit sieben Punkten Vorsprung. Mit nur der Hälfte an bisher gesammelten Punkten und aufgrung der fehlenden Erfahrung wird es für Ebern unmöglich sein, die Punkte mitzunehmen. Ein so deutliches Ergebnis wie im Hinspiel (13:25 für Coburg) ist jedoch nicht zu erwarten. Die Damen um Trainer Vierbücher müssen eine kompakte Leistung abliefern, um nicht mit einer Klatsche nach Hause geschickt zu werden. Bei Gegenstößen müssen Torchancen kaltschnäuziger genutzt, und in der Abwehr aggressiv gearbeitet werden.

Bezirksklasse West

TV Michelau - TV Ebern II Auch die Reserve des TV Ebern ist am Samstag, 16 Uhr, in der Bezirksklasse im Einsatz. Sie gastiert beim TV Michelau. Im bisherigen Saisonverlauf musste sie meistens als Verlierer die Halle verlassen, besiegte Michelau jedoch in der Vorrunde mit einem Tor Unterschied. Das Rückspiel dürfte um einiges schwieriger werden. di