Der Stolz des FC Ludwigschorgast sind seine Sportanlagen. Spricht man davon, darf der Name eines Mannes nicht vergessen werden, dem der Verein und die Gemeinde viel zu verdanken haben. Beim 85. Geburtstag, den Alois Weinrich jetzt feierte, wurden seine Verdienste noch einmal ausdrücklich gewürdigt.
Schon frühzeitig fühlte sich der Jubilar dem Gemeinwohl verpflichtet. Als 24-Jähriger zum Vorsitzenden gewählt, führte er den Fußballclub von 1958 bis 1973 und sorgte in den 60er Jahren für einen regelrechten Aufschwung.


Mit Weitblick und Mut

Mit Weitblick und Mut schuf Weinrich zusammen mit einer fleißigen Helferschar Bleibendes, das noch heutigen Ansprüchen gerecht wird. So wurde das
Sportheim umgebaut und erweitert, der Hauptplatz neu gebaut und dazu die große Vereinsturnhalle errichtet, die nach wie vor Mittelpunkt des dörflichen Gemeinschaftslebens ist.
Den Bauwerken folgte mit dem erstmaligen Aufstieg 1970 in die ehemalige A-Klasse (jetzt Kreisliga) bald der gewünschte sportliche Erfolg. "Wir gratulieren heute einem Mann, der jahrzehntelang das Vereinsleben und die Geschicke der Gemeinde mitbestimmt hat", sagte Bürgermeisterin Doris Leithner-Bisani. Der gebürtige Ludwigschorgaster gehörte von 1966 bis 1990 dem Gemeinderat an, davon sechs Jahre als stellvertretender Bürgermeister.
33 Jahre bekleidete er als Feldgeschworener eines der ältesten kommunalen Ehrenämter. Seine Leistungen und vorbildliche Pflichterfüllung wurden von der Gemeinde mit der goldenen Bürgermedaille belohnt.
Außerdem brachte ihm sein hoher und langjähriger Einsatz die Ehrenmitgliedschaft bei FC und SPD ein. 40 Jahre arbeitete der gelernte Schlosser in der Kulmbacher Spinnerei.
Herzliche Glückwünsche überbrachten dem beliebten Jubilar auch Andreas Vogler (FC), Stefan Braunersreuther (Feuerwehr), Michael Rief (Gesangverein), Tobias Braunersreuther (SPD) und Marlene Groß (Pfarrgemeinde). tb