Die Erweiterung des Angebots auf dem Spielplatz in der Baiersdorfer Straße war eines der Themen, mit denen sich der Gemeinderat in der jüngsten Sitzung beschäftigte. Hier sollen ein Trampolin sowie ein neues Wasserspiel angeschafft werden.
"Letztes Jahr hat sich der Schützenverein Enzian aufgelöst, das Geld ging an die Gemeinde. Der Schützenverein möchte, dass hiermit das Trampolin finanziert wird", berichtet Bürgermeister Ludwig Nagel (FW) erfreut. Für die Spielgeräte gingen drei Angebote ein. Das günstigste in Höhe von 10 580 Euro war hierbei das der Firma Eibe aus Röttingen, die vom Gemeinderat denn auch mit der Beschaffung der Geräte beauftragt wurde. Der Zuschuss des Schützenvereins beläuft sich auf 4800 Euro.
Da der bisherige Vertrag mit der Firma Pato Concept, die für die Plakatierung in der Gemeinde zuständig ist, ausgelaufen ist, hatte das Gremium zu entscheiden, "ob wir den Vertrag verlängern oder ob wir wie andere Gemeinden eine Satzung dafür verabschieden", sagte Nagel.


Weniger Arbeit für die Gemeinde

Dazu wies Alexander Kursawe von Pato Concept darauf hin, dass man dafür gesorgt habe, illegale Plakate, die noch bis 2012 hingen, zu entfernen. Daneben werde darauf geachtet, dass alle Plakatierungsstellen verkehrssicher sind. Der Vorteil für die Gemeinde Hemhofen sei bei einem externen Dienstleister, dass dieser sowohl die Büroarbeit als auch die Plakatierungsarbeit übernimmt und der Gemeinde keine Arbeit entsteht. "Ein weiterer Vorteil ist, dass die Vereine in der Gemeinde ein zugesichertes kostenloses Kontingent haben und es für mittelständische Betriebe günstig ist, zu werben", so Kursawe. "Das kostenlose Kontingent für die Hemhofener Vereine gilt auch in anderen von uns plakatierten Gemeinden."
Der Gemeinderat sprach sich einstimmig dafür aus, dass Bürgermeister Nagel den Vertrag zum Abschluss bringen soll. Auf eine Satzung verzichtet man aufgrund des hohen Verwaltungsaufwandes.
Anschließend wurde die Jahresrechnung des Jahres 2016 vorgestellt. Im vorletzten Jahr investierte die Gemeinde ca. drei Millionen Euro. Hierbei stellte der Rechnungsprüfungsausschuss fest, dass die Kosten für die Kanalsanierung höher als veranschlagt waren. Hierzu wurde angemerkt, dass die Bürger bei den Sanierungsarbeiten des Kanalsystems auch ihre Hausanschlüsse prüfen lassen können. Der Gemeinderat stimmte der Jahresrechnung zu.
Für das Grundstück in der Drosselstaße 17 wurde eine formlose Bauvoranfrage gestellt. Hier möchte der Antragsteller ein Einfamilienhaus errichten, das außerhalb der im Bebauungsplan festgesetzten Baugrenzen errichtet werden soll. Außerdem soll das Haus ein Walmdach mit 22 Grad Dachneigung erhalten. Der Gemeinderat stimmte dem Bauvorantrag zu, da schon Häuser mir Walmdächern im Bereich der Drosselstraße errichtet wurden.