Eine ungewöhnliche naturkundliche Veranstaltung findet in Zusammenarbeit der Kultur-Initiative Bad Staffelstein (KIS) und der Umweltstation Weismain am Freitag, 14. Juni, im Kleinziegenfelder Tal statt. "Auf der Suche nach dem Augsburger Bär" beinhaltet den Versuch, eine seit 1952 in Nordbayern verschollene, spektakuläre Nachtfalterart wiederzufinden. Der letzte Nachweis wurde bei Wallersberg von dem Entomologen Johannes Lukasch erbracht.

Dabei wird in einem Praxisversuch gezeigt, wie Insektensterben und Artenschwund auch im Naturschutzgebiet "Wacholderhänge bei Wallersberg", einem der attraktivsten einheimischen Insektenbiotope, zu bewerten ist. Die Veranstaltung wird vom KIS-Vorsitzenden Hermann Hacker, Insektenforscher und Naturschutzfachmann, geleitet und soll Naturfreunde und Menschen ansprechen, die sich ihre Verbundenheit und Liebe zur unversehrten Natur und Umwelt erhalten haben. Sie beginnt um 21.30 Uhr am Parkplatz oberhalb der Weihersmühle an der Auffahrt nach Wallersberg und dauert bis in die Morgendämmerung.

Da der Erfolg von "Leuchtnächten" stark von der Witterung abhängt, kann eine eventuelle Absage kurzfristig über die Homepage der KIS www.kis-badstaffelstein.de erfolgen. Die Teilnahme ist kostenfrei und bedarf keiner Anmeldung. Erforderlich sind festes Schuhwerk, gute Lampen, Verpflegung und gute Ausdauer. red