Dörfles-Esbach — Die Katholische Gemeinde "Christkönig" hatte zum Gebetsabend "Verfolgte Christen in Syrien" nach Dörfles-Esbach eingeladen. Mit einem gemeinsamen Essen, orientalischem Hummus und Fladenbrot mit süßem Baklava begann der Abend.
"Mit den Gästen ins Gespräch kommen und sich kennenlernen, ist uns sehr wichtig", sagt Michael Partes aus Dörfles-Esbach, der vor über einem Jahr die "Dankundtankstelle" ins Leben gerufen hat und Menschen mit einer Sehnsucht nach Gott eine alternative Gestaltungsmöglichkeit anbieten will.
Der Höhepunkt des Abends war einem Pressebericht zufolge danach der Vortrag eines Mitarbeiters des weltweit agierenden Hilfswerkes "opendoors" für verfolgte Christen, der aus Gründen der Sicherheit nicht genannt werden will. Opendoors unterstützt derzeit 13 000 Flüchtlingsfamilien in der Region Syrien mit überlebenswichtigen Carepaketen und ist dankbar für jede Unterstützung: www.opendoors-de.org. Der Mitarbeiter referierte auf sehr ergreifende Art und Weise mit aussagekräftigen Bildern unter anderem über die Flüchtlingssituation in Syrien.
Familien, die durch die Angriffe des IS alles verloren haben und nur noch ihren unverletzten Körper besitzen, sind dankbar über eine Zeltbehausung im Gegensatz zu vielen anderen, die unter freiem Himmel dicht gedrängt nebeneinander "leben" müssen, ohne regelmäßige Wasser- und Essensversorgung, ohne sanitäre Anlagen, ohne Hygieneartikel für Frauen.

Klagemauer aufgebaut

Nach dem Referat konnten die Gäste Zettel in die eigens für diesen Abend gebaute Klagemauer stecken, einen Bibelvers ziehen oder ihren Dank an den "Dankesbaum" hängen. Lobpreis und Fürbitte erklangen noch bis in die Nacht. Beim nächsten Termin, 17. April, geht es um das Thema "Israel - das 5. Evangelium", Informationen dazu gibt es unter www.dankundtankstelle.de. red