"Das Phantom der Oper" des Autorenteams Deborah Sasson und Jochen Sautter ist ein Renner: Die deutschsprachige musikalische Neuinszenierung gilt als eine der erfolgreichsten Tournee-Musicalproduktionen Europas. Sie hebt sich von allen bisherigen musikalischen Interpretationen des Literaturstoffes ab, indem sie sich viel näher an die Romanvorlage hält und in großen Teilen der Musik, die Sasson selbst komponierte, bekannte Opernzitate einbindet. Nun wurde die Inszenierung von ihren "Machern" vollkommen neu überarbeitet. Zum ersten Mal in einem Bühnenmusical wird interaktive Multimedia-Technik als künstlerischer Bestandteil auf diese Art und Weise eingesetzt. Am 14. Februar 2019, 20 Uhr, wird das Musical in der Konzerthalle Bamberg zu Gast sein. Karten gibt es ab sofort an allen bekannten Vorverkaufsstellen.


Geheimnisvolles Ganzes

Das Publikum taucht regelrecht in das mysteriöse Geschehen auf der Bühne ein, berichten die Veranstalter im Vorfeld. Von Christines Garderobe in den oberen Etagen der Pariser Oper werde der Zuschauer virtuell mit in die Tiefe gerissen, wo das Phantom im Unterbau der Oper seine Gemächer eingerichtet hat. Traum und Wirklichkeit verdichten sich zu einem undurchsichtigen und geheimnisvollen Ganzen. Als sei er einer der Protagonisten, wird der Zuschauer in die Geschichte mit hineingezogen. Die Originalschauplätze wurden von dem Multimediakünstler Daniel Stryjecki mithilfe modernster Grafiktechnik virtuell nachgebaut. Ausschließlich bewegte Bilder und Videos bilden den Hintergrund für das Bühnengeschehen.
Die Rolle der Christine interpretiert die Bostoner Sängerin und Echo-Klassik-Preisträgerin Deborah Sasson selbst. Ihre facettenreiche und kraftvolle Sopranstimme ist ideal geeignet für diese Mischung aus Oper und Musical. Das Phantom wird von Axel Olzinger gespielt, der unter anderem in "Chicago" im Londoner Westend und in zahlreichen Rollen bei Musicalproduktionen der Vereinten Bühnen Wien Erfolge feiern konnte. Alternierend wird das Phantom von dem schwedischen Sänger, Schauspieler und Songwriter Carl Lindquist gespielt, der soeben die Europatournee von "Jesus Christ Superstar" beendet hat. Des Weiteren wirkt ein großes Ensemble von herausragenden Darstellern aus dem deutschsprachigen Raum bei der Produktion mit. Ein 18-köpfiges Orchester, eigens vom musikalischen Direktor Piotr Oleksiak zusammengestellt, spielt die Musik live.
Die Geschichte spielt in der Pariser Oper. Die Solistin Carlotta ist erkrankt, das Chormädchen Christine springt ein und singt so fehlerfrei, dass hier etwas nicht stimmen kann. Richtig, das Phantom bringt Christine das Singen bei, erwartet als Gegenleistung ihre Liebe. Doch Christines Herz gehört Graf Raoul de Chagny. Der neue Opernstar muss sich entscheiden. Ihr Verstand spricht fürs Phantom, ihr Herz für Raoul. Der Rest ist bekannt: zerborstener Kronleuchter, Verfolgungsjagd ... red