"Frieden braucht Vielfalt - zusammen für eine tolerante Gesellschaft". Dies ist das Thema der diesjährigen Friedenslichtaktion. Das Licht ist das weihnachtliche Symbol schlechthin. Mit dem Entzünden und Weitergeben des Friedenslichtes aus Betlehem wird - seit 25 Jahren - an die Weihnachtsbotschaft "Friede auf Erden" und den Auftrag, den Frieden zu verwirklichen, erinnert. Um ein friedliches Miteinander zu erreichen, braucht es Toleranz, Offenheit und die Bereitschaft "aufeinander zuzugehen. "Niemand weiß, welche Formen der Frieden haben wird." (Lord Robert Baden-Powell, Gründer der Weltpfadfinderbewegung). Das Friedenslicht verbindet auf seinem über 3 000 Kilometer langen Weg nach Deutschland viele Nationen und Religionen. Denn alle eint der Wunsch nach Frieden, auch wenn er - gerade im Heiligen Land, aber auch bei uns in Deutschland - oft sehr zerbrechlich und unerreichbar scheint. Die Altpfadfinder von der Gilde Weiße Eulen werden das Friedenslicht aus Betlehem an "alle Menschen guten Willens" und an den Oberbürgermeister der Stadt Coburg am dritten Adventssonntag, 16. Dezember, um 16 Uhr auf dem Weihnachtsmarkt oder um 17 Uhr in der evangelischen Kirche in Creidlitz weiterreichen, sagte Heike Müller, Gildensprecherin der Altpfadfindergilde Weiße Eulen. Jeder darf eine Laterne mitbringen und das Friedenslicht mitnehmen. Denn ein altes dänisches Sprichwort sagt: "Du verlierst nichts, wenn du mit deiner Kerze die eines anderen anzündest". des