Ernst Mosch, Franz Bummerl oder Ladislav Kubeš sind allesamt Größen der Musik, der böhmischen Blasmusik. Ihre Werke wirken weiterhin in der Musikwelt nach. Die Nachfolgegeneration ist allerdings von ebenfalls hochkarätigen Musikern, Komponisten und Textdichtern geprägt. Michael Klostermann, Rudi Fischer, Alexander Pfluger und auch der Buchbacher Orchesterleiter Holger Mück prägen derzeit die Blasmusikszene wie keine anderen. Die Kunst, dass es "böhmisch" klingt, möchte Holger Mück bei einem zweiten Workshop in Tettau Musikern nahebringen.
Jede Musikrichtung hat spezifische Eigenheiten, die es zu verstehen und anzuwenden gilt. So gibt es auch in der böhmischen und Egerländer Blasmusik einige Besonderheiten der stilistischen Ausführung, damit eine Polka schön "böhmisch" klingt und "swingt". Generell werden in diesem Workshop die theoretischen Grundlagen geschaffen und in praktischen Arbeitsphasen (Satz-, Register- und Gesamtprobe) vertieft und umgesetzt.
Der Vorteil der Register- und Satzproben mit einem erfahrenen Dozenten ist der größere Lerneffekt für den einzelnen Musikanten: Je kleiner die Gruppe, desto mehr kann der Dozent auf einzelne Probleme und Fragestellungen eingehen.
Ein allgemeiner Ablauf eines Workshops wäre z. B., theoretische Grundlagen multimedial in einem Vortrag vorzustellen, Orchester-Gesamtprobe und Vorstellung der zu erarbeitenden Musiktitel, Register- und Satzproben mit je einem Dozenten (parallel) sowie abschließende Gesamtprobe.
Musiker, die sich in der Spielweise, Phrasierung oder im Ausdruck der böhmischen Blasmusik weiterentwickeln wollen, sind herzlich zum Workshop mit Holger Mück am Samstag, 8. September, ab 9 Uhr in die Festhalle Tettau eingeladen. Anmeldungen telefonisch unter 09269/9513 oder per E-Mail an reservierung-festhalle-tettau@gmx.net. red