Auf zahlreiche Aktivitäten verwies bei der Hauptversammlung des CSU-Ortsverbandes der Vorsitzende Florian Bertges. Neben geselligen Terminen waren dies auch die Teilnahme an der Demonstration gegen die Stromtrassen und eine Informationsveranstaltung Straßenausbaubeitragssatzung. Ferner ließ Bertges wissen, dass der CSU-Ortsverband nunmehr schon seit 45 Jahren bestehe. Auf die Bürgermeisterwahl im September 2017 eingehend, meinte der Vorsitzende, dass mit Udo Döhler (UBV) gut zusammengearbeitet werde. Döhler habe signalisiert, beim nächsten Mal nicht mehr kandidieren zu wollen. Weiter berichtete Bertges von der Gemeinderatsarbeit. Er erinnerte an die Schulsanierung, die sich um 100 000 Euro verteuert habe wegen unvorhergesehener Maßnahmen wie eines feuchten Kellers und einsturzgefährdeter Decken. Im Neubaugebiet "Gartenäcker" stünden 27 Baurechten 120 Interessen gegenüber. Bertges: "Das Los soll über die Vergabe entscheiden." Beim geplanten Bürgerhaus würden 60 Prozent staatliche Zuschüsse fließen - es könnten aber auch 90 Prozent werden. Die Finanzen der Gemeinde bezeichnete Bertges als äußerst solide.
Die Versammlung wählte Rolf Bätz, Florian Bertges und Sascha Schmidt als Delegierte zur Europawahl. Ein Grußwort sprach der CSU-Kreisvorsitzende Martin Mittag. Er meinte, dass Bayern dank CSU ganz oben stehe und der neue Ministerpräsident Markus Söder einen guten Job machen werde. Die Beseitigung des Ärzte- und des Pflegekräftemangels würden künftige Themen sein. Die Forderung Söders, die Ausgaben des Länderfinanzausgleichs zu reduzieren, fand Mittag gut. In Sachen Straßenausbaubeitragssatzung sei es wichtig gewesen, dass im Vorfeld der Abschaffung die CSU-Bürgermeister in München vorstellig wurden. "Wir im ländlichen Raum haben ein Ohr in München", sagte Mittag.
Bezirkstagskandidat Sebastian Straubel lobte die ausscheidende CSU-Politikerin Elke Protzmann. Sie habe gute Arbeit geleistet, sagte Straubel und ließ wissen, dass er im Bezirk die Förderung der Jugendarbeit mit in den Vordergrund stellen werde. dav