Jens Korn soll auch in den kommenden sechs Jahren in Wallenfels weiter als Stadtoberhaupt an der Spitze der Flößerstadt Wallenfels stehen. In der Aufstellungsversammlung der CSU-Ortsverbände wurde er einstimmig wieder nominiert.

Vorsitzender Erich Mähringer hieß die Mitglieder im Jugendheim willkommen und verwies auf die gut vorbereitete Liste. Er schlug als Bürgermeisterkandidaten Jens Korn vor. CSU-Kreisgeschäftsführer Bernd Liebhardt, der die Wahl leitete, verwies auf die guten Ergebnisse bei den letzten Wahlen. Auf Kreisebene gebe es viele spannende Themen, dabei stünden die Flößerei und der Bildungsstandort für Wallenfels im Fokus. Die Schülerbeförderung werde unter Landrat Klaus Löffler mit dem neuen Mobilitätskonzept gut vorangebracht, sagte der Kreistagsfraktionschef.

Bürgermeister Jens Korn blickte auf die vergangenen sechs Jahre zurück. Im Stadtrat seien Geduld, Kraft und Zusammengehörigkeitsgefühl gefragt gewesen. Das sieben Punkte umfassende Wahlprogramm vor sechs Jahren habe man größtenteils abgearbeitet. Der Großteil der Bürger könne mittlerweile auf einen Breitbandanschluss zurückgreifen. Der Einstieg in die Gemeindestraßensanierung sei geschafft worden . Viele personelle Entscheidungen hätten getroffen werden müssen. Der Bauhof sei umgestaltet, der Friedhof ansprechend instand gesetzt worden. Bei der Marktplatzsanierung sei man gut vorangekommen. Mittlerweile gebe es einen interessierten Allgemeinarzt, deshalb werde man die ehemalige Schmidt-Bank zum Ärztehaus umbauen.

Im Zuge der Nordostbayerninitative konnten alte Häuser aus dem Stadtbild entfernt werden. Die Dorferneuerung in Neuengrün wurde abgeschlossen (wir berichteten). Aktuell sei man am Einstieg der Dorferneuerung in Geuser. Stolz zeigte sich der Bürgermeister auch über die Zahlen, so konnten in den vergangenen sechs Jahren über 16 Millionen Euro investiert und gleichzeitig die Verschuldung um eine Million abgebaut werden. Dies sei allerdings nur möglich gewesen, weil der Freistaat großzügige Förderungen gewährt habe. Nachdem 30 Jahre über ein neues Feuerwehrgerätehaus geredet wurde, werde man dies jetzt in Angriff nehmen. Ein entsprechendes Grundstück wurde gekauft und werde derzeit geräumt. Im kommenden Jahr solle dann mit dem Bau begonnen werden. Dank des Einsatzes von MdL Jürgen Baumgärtner und Landrat Klaus Löffler werde die Machbarkeitsstudie für einen Floßteich zu 100 Prozent gefördert.

Mit vier Neulingen konnte die Liste auch jünger und weiblicher gestaltet werden. Man gehe zuversichtlich in die Wahlen, so Jens Korn, der die Stadtratsliste anführt. Die weiteren Plätze nehmen ein: 2. Erich Mähringer, 3. Tina Müller-Gei, 4. Bernd Stöcker, 5. Matthias Zeitler, 6. Christian Stumpf, 7. Sven Hofmann, 8. Kersten Schöttner, 9. Maximilian Zeitler, 10. Diana Schütz, 11. Günther Blumenröther, 12. Sandra Behrschmidt, 13. Mario Küpferling, 14. Eva Maria Müller. Ersatzkandidatin ist Lea Schütz. Für die Kreistagswahl treten auf der CSU-Liste Jens Korn und Eva Maria Müller an. Matthias Zeitler (5), Lea Schütz (18) und Thorsten Grundei (23) finden sich auf der jungen Liste wieder. miw