Der CSU-Ortsverband in Sand stellte die Weichen für die kommenden Monate und das nächste Jahr.
Die Vorstandschaft und die Mitglieder der CSU/FW-Gemeinderatsfraktion besichtigten die Bauarbeiten im Rathaus. Amtierender und Zweiter Bürgermeister Gerhard Zösch erläuterte den Einbau eines Fahrstuhles, die Auffahrtrampe und die neuen Toiletten im Erdgeschoss mit behindertengerechter WC-Anlage, wie aus einer Mitteilung der Partei hervorgeht. Die Mitglieder der Fraktion, allen voran Gemeinderat Klaus Ullrich, haben schon seit vielen Jahren auf ein barrierefreies Rathaus gedrängt. Durch die Unterstützung mit öffentlichen Geldern kann dieses Bauvorhaben nun umgesetzt werden. Die Gemeinderätin Doris Kümmel testete die neuen Einrichtungen und brachte einige Anmerkungen und Verbesserungsvorschläge ein. "Wenn alles nach Plan läuft", so Zösch, "können sich die Bürger, vor allen Dingen Menschen mit Handicap, ältere Menschen und Eltern mit Kinderwagen, spätestens bis Ende des Jahres auf einen barrierefreien Zugang zum Rathaus und Sitzungssaal freuen."
Großes Thema bei der Vorstandssitzung war die Schwerpunktarbeit für die kommenden Jahre. Hier war man sich einig, dass der Ortsverband auf einiges, was bereits im Wahlprogramm "Sand 2030" von Andrea Rippstein, der unterlegenen Bürgermeister-Kandidatin, enthalten war, zurückgreifen werde. Die neu gegründeten Arbeitskreise sollen soziale Themen ebenso behandeln wie den Innovationsplan für einen lebendigen Ortskern und ein zeitgemäßes und zukunftsfähiges Erscheinungsbild der Gemeinde.
In der weiteren Diskussion kam der Campingplatz zur Sprache. Hier wurde unter anderem vorgeschlagen, einen Wohnmobilstellplatz zu schaffen, denn der Trend zum Campingurlaub ist nach wie vor stark.
In der Vorstandssitzung wurde angeregt, die Besuche der Sander Gewerbetreibenden wieder aufzunehmen. red