Auf dem Festplatzgelände in der Erlanger Hartmannstraße wird im Frühjahr eine Containerunterkunft für rund 200 Flüchtlinge errichtet. Darüber informierte die Stadt Erlangen jetzt die Anwohner in einem Schreiben. In einer ersten Ausbauphase werden die Wohncontainer Platz für rund 80 Personen bieten. Wie es in dem städtischen Schreiben heißt, können diese vermutlich Anfang bis Mitte März bezogen werden. In weiteren Schritten sollen die Container bis zur Jahresmitte um eine zweite Ebene aufgestockt werden, sodass insgesamt 200 neue Plätze zur Verfügung stehen. Mitte des Jahres wird außerdem die Containerwohnanlage mit rund 30 Plätzen aus der Schenk- in die Hartmannstraße verlegt.


Festgelände bleibt erhalten

Die Unterkünfte werden im nördlichen Teil des Geländes errichtet. Nennenswerte Einschränkungen für die Nutzungen des Festgeländes gebe es nicht. Auch das Baufeld des geplanten Bürger-, Begegnungs- und Gesundheitszentrums sei nicht betroffen, heißt es vonseiten der Stadt. Ein Sozialpädagoge der Asylberatung erhält für die Betreuung der Bewohner vor Ort ein ständiges Büro.
Die für Flüchtlingsfragen zuständige Bürgermeisterin Elisabeth Preuß (FDP) sagte, man sei intensiv darum bemüht, Alternativen zur Belegung der Turnhallen zu schaffen. "200 neue Plätze sind dabei ein wichtiger Schritt." Die Stadt Erlangen bekommt derzeit wöchentlich 30 bis 40 Personen zur Unterbringung für die Dauer des Asylverfahrens zugewiesen. Eine Informationsveranstaltung findet am Freitag, 11. März, um 18 Uhr im Stadtteilhaus "Treffpunkt Röthelheimpark" (Schenkstraße 111) statt. red