Aus dem unerschöpflichen Reichtum der romantischen Chorliteratur formte Knut Kramß mit seinem Heldritter Gesangverein in der Heldritter Nikolauskirche ein Programm voller Wärme und Schönheit. Nach dem "Muttertagssingen" stand in diesem Jahr der Lobgesang der Natur und der Dank an den Schöpfer "O, Täler weit, o Höhen" im Vordergrund.

Ein großes Glück war es, dass diesmal wieder Mitglieder des Melchior-Franck-Kreises mit ihren Instrumenten und Birgid Jacobi am Cello eine große Vielfalt und Farbigkeit ins Programm brachten. Neben Franz Schuberts "Rosamunde" und "Air" aus der Bach-Suite, waren das vor allem die hübschen Vor- und Zwischenspiele, aber auch die Begleitung für die wunderbare Sopranistin Sabine Jäckel-Stampf mit dem frommen Reger-Gesang "Schönster Herr Jesu" und der zarten Hermann-Hesse-Vertonung "Ein Haus bei Nacht". Wer den fröhlichen Liedern zugehört hatte, der bekam Lust, miteinzustimmen: Noten und Texte standen im Programm, so dass sich das Gotteshaus mit freudigem Klang bis unters Dach füllen konnte. red