Die Marktgemeinde Mainleus und der Landkreis Kulmbach haben an die Feuerwehr Mainleus insgesamt vier hochwertige Chemikalienschutzanzüge übergeben, die zu 100 Prozent vor Chemikalien oder chemischen Dämpfen schützen sollen. Für die Verwendung dieser Schutzanzüge ist eine spezielle Ausbildung erforderlich. Die Kosten für einen Chemikalienschutzanzug belaufen sich auf rund 2500 Euro.
Bürgermeister Robert Bosch (CSU) dankte dem Landkreis Kulmbach, der für zwei Anzüge die Kosten übernommen hat. Das Aufgabenspektrum der Feuerwehr zeige, welcher Vielfalt von Gefahren die Feuerwehrdienstleistenden ausgesetzt sind. "Es zeigt aber auch, wie wertvoll es ist, dass wir Feuerwehrkameraden haben, die diesen ehrenamtlichen Dienst leisten", so Bosch.
Landrat Klaus Peter Söllner (FW) machte deutlich, dass die Einsatzprofile der letzten 15 Jahre gezeigt haben, dass es wichtig ist, an verschiedenen Standorten im Landkreis solche Chemikalienschutzanzüge zu positionieren. "Sie werden dort stationiert, wo leistungsfähige Feuerwehren tätig sind, die auch große Industriebetriebe und stark befahrene Straßen wie hier die B 289 zu betreuen haben." Mainleus sei eine starke Feuerwehr mit überörtlichem Zuschnitt und hohem Ausbildungsstand. "Es ist eine gute Anschaffung für eine gute Feuerwehr am richtigen Standort."
Kommandant Christoph Zimmermann verwies darauf, dass derzeit 14 Feuerwehrdienstleistenden in der Lage sind, diesen Schutzanzug im Zusammenhang mit schwerem Atemschutz zu tragen. Zimmermann: "Wir danken natürlich dem Markt Mainleus und dem Landkreis Kulmbach für die Anschaffung, denn gerade in unserem Gemeindegebiet ist auch das Potenzial für die Gefährdung mit Chemikalien sehr hoch." Wie Kommandant Christoph Zimmermann noch erwähnte, wurde bereits eine Übung mit den Schutzanzügen durchgeführt. Rei.