Im europäischen Vergleich liegt Deutschland, was den Einzug des digitalen Lernens in den Schulalltag anbelangt, hoffnungslos weit zurück. Welche Gefahren und Chancen bringt das Aufwachsen des jungen Menschen in einer digitalen Welt? Der renommierte Erziehungswissenschaftler und Publizist Peter Struck wird auf Einladung des Schulentwicklungsteams und des Elternbeirats des Gymnasiums Herzogenaurach am Donnerstag, 8. März, ab 19 Uhr in der Aula des Gymnasiums im Burgstaller Weg 20, zu diesem Thema referieren. Eltern und Lehrer sind eingeladen.


Schülerwelt sieht anders aus

Unter 21 vergleichbaren Industrieländern kommen Computer im Unterricht nirgendwo seltener vor als in Deutschland. Nur neun Prozent der deutschen Lehrkräfte unterrichten täglich mithilfe von Notebooks beziehungsweise Tablets, in Kanada sind es 73 Prozent. Struck wird in seinem Vortrag auf die Widersprüchlichkeit zwischen Schulalltag und Schülerwelt eingehen und sowohl die Risiken als auch die Chancen der multimedialen Entwicklung beleuchten. Zudem will er anhand anschaulicher Beispiele Verständnis für die Bedürfnisse der Jugendlichen wecken. Eintrittskarten sind an der Abendkasse erhältlich. red