Insgesamt 87 Schüler der 5. bis 10. Jahrgangsstufe des Gymnasiums Casimirianum beteiligten sich am 14. Januar am internationalen Mathematik-Teamwettbewerb "Bolyai". Im Gegensatz zu anderen Mathe-Wettbewerben, bei denen die Schüler alleine knobeln, steht bei dem aus Ungarn stammenden Wettbewerb die Teamarbeit im Vordergrund. Von der 5. bis zur 10. Jahrgangsstufe gingen 26 Teams des Casimirianums mit je zwei bis vier Schülern an den Start. Ob Zahlenknobeleien, Geometrieaufgaben, logische Probleme oder andere mathematische Denksportaufgaben: Die Teams mussten jeweils die richtigen Lösungen unter fünf Möglichkeiten finden. Dabei können jeweils nur eine oder auch mehrere Antworten richtig sein. Abschließend musste eine Aufgabe schriftlich bearbeitet werden. Ein Team des Casimirianums schnitt bei über 23 000 Teilnehmern aus dem deutschsprachigen Raum außerordentlich gut ab und belegte den 3. Platz in Bayern und Thüringen. Es ist das Team "Epics" mit Paul Holland, Kolja Klemt, Lorenz Mense und Simon Thost aus der 6. Jahrgangsstufe. Ihr Training im Rahmen des mathematischen Pluskurses am Casi hat sich ausgezahlt, heißt es in einer Pressemitteilung. Als deutschlandweit sechstbestes Team verpassten sie bei über 1200 teilnehmenden Mannschaften in ihrer Jahrgangsstufe nur knapp die Teilnahme am internationalen Ausscheid in Budapest.

Aber auch einige weitere Teams des Casimirianums landeten in ihrer jeweiligen Altersklassenwertung weit vorne. So wurden die "Casimatiker" aus der siebten Klasse 13. in ihrer Wertung und schrammten damit knapp an den offiziellen Preisen vorbei. Bei einer Siegerehrung am Casi wurden auch die besten schulinternen Teams jeder Jahrgangsstufe mit Preisen bedacht. Die Schüler meinten, sie möchten auch nächstes Jahr gerne wieder dabei sein. red