Am Langenbühler Weg wird es kein Buswartehäuschen geben. Dafür ist der verfügbare Platz an der Straße zu gering. Ein 80 Zentimeter tiefes Dach wäre sinnlos und breiter würde es in die Straße ragen. Die Bemerkung von Gemeinderat Gerhard Theuer, dass man dann höchstens einen Regenhaubenspender dort aufstellen könnte, war nur bedauernd gemeint.
Über 6000 Euro gibt die Gemeinde allerdings für ein Buswartehäuschen am Dorfplatz aus. Das beschloss der Gemeinderat in seiner Sitzung am Montagabend. Den Zuschlag bekam die Firma Mabeg in Soest als günstigster Bieter der Ausschreibung. Zu den Angebotskosten von 5686,39 Euro kommen noch die Kosten für zwei seitliche Verglasungen, für die sich der Gemeinderat erst kurzfristig entschlossen hat.


An drei Seiten verglast

Der Unterstand aus feuerverzinktem und pulverbeschichtetem Stahlrahmen ist dann von drei Seiten und am Dach verglast. Wie bei einem Ortstermin des Gemeinderats bereits im Juni vergangenen Jahres begutachtet, wird das Bushäuschen in den Hang gleich neben die Treppe gesetzt. Dazu werden zwei der Sitzbänke so weit zurückversetzt, dass die Vorderkante des Dachs nicht auf den Gehweg ragt. Grabarbeiten und das Fundament wird der gemeindliche Bauhof erledigen. Laut Angaben des Herstellers kann das Wartehäuschen in sieben bis neun Wochen geliefert werden.
Den Hinweis des fleißigen sitzungs-Besuchers Friedheim Puls, dass am gut besuchten Spielplatz in Losau die Seilbahn überprüft und nachgebessert werden sollte, nahm der Gemeinderat zur Kenntnis. Das werde der Bauhof ohnehin bei seinem üblichen Rundgang in der Gemeinde mit erledigen, sagte Bürgermeister Ralf Holzmann.


Zaun kommt noch

Auch der Zaun am Spielplatz am oberen Teil zur Straße hin wird noch gesetzt. Darum haben sich die Losauer immer selbst gekümmert.