Mitte des Jahres soll ein geänderter Busfahrplan in Kraft treten. Warum diesen nicht vorher bekanntgeben? Diese Frage stellt die Stadtratsfraktion der Bamberger Allianz .
Die zentralen Änderungen könnten von den Bürgern gelesen und geprüft werden, heißt es in einer Mitteilung. BA-Fraktionsvorsitzender Dieter Weinsheimer stellt fest, dass "eine mögliche kritische Diskussion über die teilweisen Änderungen in einem neuen Fahrplan den Stadtwerken so oder so nicht erspart bleiben wird".
Solange der Fahrplan nicht in Kraft getreten sei, könnten "gewisse Nachbesserungen" vorgenommen werden. "Zumindest würden sich die Bürgerinnen und Bürger, die kritisch auf den geänderten Fahrplan warten, ernst genommen fühlen", wird BA-Stadträtin Ursula Redler in dem Schreiben zitiert. Weinsheimer teilt dem Oberbürgermeister mit, dass er von einigen Kunden des Busbetriebs angesprochen worden sei. Deshalb sei es laut Weinsheimer wünschenswert, die wichtigsten Änderungen des neuen Fahrplans bereits vorab zu veröffentlichen.
Der BA-Stadtrat bringt ein Zitat, das er schriftlich erhalten habe: Das Schweigen über Planung der Route, samt Zeitplan, sei ungehörig. Man erwarte eine Einbindung der Bevölkerung oder zumindest eine Information über den Stand der Dinge. Der Antrag Fraktion lautet: Die Stadtwerke geben vor Inkrafttreten des neuen Busfahrplans bekannt, welche größeren Änderungen beabsichtigt sind. red