Im Rahmen einer Messfeier wurden am Sonntagvormittag in der Autobahnkirche St. Christophoruszwei Kunstwerke des Himmelkroner Künstlers Professor Gerhard Böhm feierlich enthüllt und anschließend von Pfarrer Michal Osak gesegnet.
Mit den Kunstwerken, die jeweils Silhouetten der Stiftskirche und der Autobahnkirche darstellen, will die katholische Kirchengemeinde im Jubiläumsjahr "20 Jahre Autobahnkirche Himmelkron" die überkonfessionelle Verbundenheit durch den Glauben an Jesus Christus und das gute ökumenische Zusammenleben der evangelischen und katholischen Christen in der Gemeinde Himmelkron zum Ausdruck bringen.
Die bereits 2016 geschaffenen Werke wurden an der Wand neben dem Taufstein als Symbol der Ökumene, die jede Art von Grenzen überwindet, angebracht.
Gemeinsam mit stellvertretendem Bürgermeister Harald Peetz nahm Pfarrer Michal Osak die Enthüllung der beiden Kunstwerke vor. Peetz verwies darauf, dass die Autobahnkirche und die Begegnungsstätte Orte sind, die für die Ökumene stehen."
In Vertretung von Pfarrer Michael Krug sprach Kirchenvorsteher Karl-Dieter Schoberth für die evangelische Kirchengemeinde Himmelkron. Er erklärte, dass er sich als evangelischer Christ in Himmelkron bei den katholischen Mitbewohnern gut aufgehoben fühlt. "Ich habe das Gemeinsame und Verbindende zwischen den beiden Konfessionen wahrnehmen und erleben dürfen."
Künstler Gerhard Böhm erläuterte die Vorgeschichte der beiden Werke: "Im Rahmen der Vorbereitung der Ausstellung ,Ansichten' in der Stiftskirche im Jahr 2017 habe ich mich mit den Himmelkroner Kirchen als Thema beschäftigt. Dazu sind vier oder fünf Grafiken entstanden."
Die Idee, die beiden Bilder in der Autobahnkirche unterzubringen, stammt laut Böhm von Kirchenpfleger Hartmut Richter.