Die Sanierung der Heilig-Kreuz-Schule zieht sich schon einige Jahre hin. Auch für die Gestaltung des Außenbereichs gibt es schon seit langer Zeit Überlegungen und Pläne. Im Jahr 2013 hatten sich einige Studierende der Hochschule Coburg Gedanken zur Gestaltung der der Außenanlagen rund um die Heilig-Kreuz-Schule gemacht. Einige dieser Ideen hat jetzt die Lehrerin Carmen Georg mit ihrer Klasse 8 b Wirklichkeit werden lassen.

Ein echter Anlass

"Der Schulhof soll schöner werden!" Das sei der Anstoß für das Engagement gewesen, sagte die Lehrerin. Jetzt ist im Schulhof ein hölzernes Oktogon entstanden, das aus vielen bunten Elementen besteht. Die Hütte kann als Gerätehaus, als Umkleidekabine und etliche weitere Zwecke genutzt werden. Verkleidet ist die Hütte mit bunten Holzbrettern. Vorher standen standen an der Stelle einfach nur graue Betonklötze.

Freizeit rangehängt

Zwar war die ganze Klasse an der Aktion beteiligt, aber Klassensprecher Musuad Hayati und seine Mitschülerin Aja Aya hängten noch ein paar Monate ihrer freien Zeit ehrenamtlich hintendran, damit das Holzoktogon noch im Sommerhalbjahr fertig werden konnte. Lediglich im Fastenmonat Ramadan schalteten die beiden jungen Menschen etwas zurück.

Förderung durch Waldrich

Posthum hat der verstorbene Coburger Unternehmer Otto Waldrich das Projekt unterstützt. Waldrich war in seiner Kinderzeit selber Schüler der Heilig-Kreuz-Schule. So hat er auch die Errichtung des Multifunktionssportfeldes gefördert. Von dem Geld, das übrig blieb, konnte die notwendige Farbe gekauft werden. Den Plan des Holzbaus hat Rolf Probst vom Hochbauamt der Stadt Coburg erstellt. Unterstützung hatte die Klasse noch von der Malerfirma Kessel aus Coburg. Deren Mitarbeiter Michael Merkwirth stand als Anleiter den jungen Leuten mit Rat und Tat zur Seite.