Die Stadt Erlangen und der Landkreis Erlangen-Höchstadt haben im Jahr 2018 mit fast 1,9 Millionen Euro vom Städtebauförderprogramm des Bundes profitiert. Insgesamt 375 000 Euro flossen an die Stadt Erlangen, rund 1,5 Millionen Euro verteilt auf 14 Kommunen in den Landkreis Erlangen-Höchstadt, teilt die Erlanger SPD-Bundestagsabgeordnete Martina Stamm-Fibich mit.

"Die Städtebauförderung ist ein wichtiges Instrument, um vor Ort gesellschaftlichen Zusammenhalt zu fördern. Wir wollen gleichwertige Lebensverhältnisse überall in Deutschland. Mit der Städtebauförderung des Bundes bauen wir Ungleichheiten ab", erklärt Martina Stamm-Fibich.

Die Städtebauförderung trage entscheidend zur Entwicklung der Städte und Gemeinden bei. Sie sei ein wichtiges Instrument, um bezahlbaren Wohnraum zu schaffen, die Daseinsvorsorge zu verbessern und den ländlichen Raum strukturell zu stärken. Knapp die Hälfte der Bundesmittel für die Städtebauförderung komme dem ländlichen Raum zugute.

Seit Beginn der Städtebauförderung 1971 profitierten in allen Bundesländern über 3700 Kommunen mit rund 8800 Gesamtmaßnahmen; aktuell sind es 2900 Gesamtmaßnahmen. Darüber hinaus profitieren das örtliche Baugewerbe und das Handwerk: Ein Euro aus Städtebaufördermitteln bewirkt rund sieben Euro weiterer Investitionen. red