Eine erfolgreiche Zusammenarbeit geht zu Ende: Sinan Bulat wird als Spielertrainer beim Kreisligisten SV Türkgücü Neustadt nach Ablauf der aktuellen Saison zurücktreten: "Wir haben uns bereits im Januar zusammengesetzt und da habe ich dem Verein mitgeteilt, dass ich nach der Saison als Trainer aufhören werde. Wir haben überhaupt keine Probleme miteinander, aber der Aufwand ist einfach zu groß für mich. Eigentlich wollte ich schon im letzten Jahr aufhören, als wir aufgestiegen sind. Doch am Ende habe ich doch noch ein Jahr angehängt," erklärt der "frischgebackene" Familienvater Sinan Bulat gegenüber dem Tageblatt. Damit endet eine zweijährige Ära, in der dem Klub unter der Regie des ehemaligen Frohnlacher Regionalligaspieler der Aufstieg in die Kreisliga Coburg gelang und in der mehrere Neustadter Stadtmeistertitel gefeiert wurden. Ziel der "Neustadter Bullen" ist es jetzt, den Klassenerhalt in der höchsten Liga des Kreises auf der Zielgerade noch perfekt zu machen. Dazu Bulat, der auch mehrere Jahre für den TSV Mönchröden in der Landesliga und für den TBVfL Neustadt/Wildenheid in der Kreisliga spielte: "Der Sieg in Grub war enorm wichtig, jetzt brauchen wir noch drei oder vier Punkte. Dann sollte es reichen". Wer seine Nachfolge bei Türkgücü antritt ist noch unklar, aber die Verantwortlichen können sich durchaus eine interne Lösung mit zwei Spielertrainern aus den eigenen Reihen vorstellen. Aykut Civelek spielt nicht mehr für Ebersdorf Der ehemalige Regionalligaspieler Aykut Civelek (SpVgg Greuther Fürth II) und Bezirksligist SC Sylvia Ebersdorf haben sich getrennt. Der aus Neustadt stammende Stürmer, der auch schon in der dritten türkischen Liga zum Einsatz kam, sucht eine neue Herausforderung, nach dem er sich mit den Sylvianern im beiderseitigen Einvernehmen auf eine sofortige Trennung einigte. Sein letztes Spiel für die Sylvianer bestritt der torgefährliche Mittelfeldspieler beim Auswärtssieg bei der DJK Don Bosco Bamberg II, als er bereits in der ersten Hälfte mit seinem Mitspieler Atangana Belibi aneinander geriet und beide des Feldes verwiesen wurde. Dieser Vorfall war mit ausschlaggebend für die plötzliche Trennung.

Civelek, der letzte Saison noch für den Landesligisten TSV Sonnefeld erfolgreich auf Torejagd ging, wird bereits mit dem VfL Frohnlach in Verbindung gebracht, der morgen Abend beim TV Schammelsdorf sein Meisterstück in der Bezirksliga West machen will und nächstes Jahr aller Voraussicht nach wieder in der Landesliga spielt. oph