Der Kameraden- und Soldatenverein (KSV) Amlingstadt/Roßdorf hatte zur Jahreshauptversammlung nach Roßdorf eingeladen. Begrüßt werden konnten neben den Mitgliedern auch Erster Bürgermeister Wolfgang Desel, Gemeinderat Alexander Pfister und Ortssprecherin Carmen Grasser. Ein Grußwort sprach der Geschäftsführer des Volksbundes Oberfranken, Robert Fischer. Er dankte dem KSV Amlingstdt/Roßdorf für die ehrenamtlich geleistete Sammlung für Kriegsgräber, die 2017 die stolze Summe von 1096 Euro betrug.
Bürgermeister Desel würdigte die Arbeit des KSV, die in der heutigen Zeit immer schwieriger werde. Durch die Abschaffung der Wehrpflicht kämen keine neuen Mitglieder mehr nach und so würden auch die Mitgliederzahlen sinken. Manche Vereine stünden schon vor dem Aus. Dabei sei ihre Aufgabe so wichtig wie schon lange nicht mehr. Es gibt niemand mehr, der von den Schrecken des Weltkrieges und seiner Schicksale berichten könne.
Schriftführer Erich Starklauf verlas das letzte Protokoll und stellte fest, dass alle Anregungen der letzten Jahreshauptversammlung umgesetzt wurden.
Der Kassenbericht von Erika und Ludwig Helmrich zeigte geordnete Finanzen, was der Sprecher der Kassenprüfer, Franz Müller, auch so bestätigte.
Vorsitzender Johann Fleischmann bedankte sich bei allen für die geleistete Arbeit. Er berichtete über die 60. Soldatenwallfahrt in Vierzehnheiligen, der Neuwahl des Kreisverbandes Bamberg in Sambach und der des Bezirksverbandes in Hallstadt. Ein Höhepunkt war die Einladung von Heimatminister Markus Söder nach Nürnberg mit dem Thema "Heimat und Bundeswehr".
Heuer fährt der Volksbund über Polen nach Belarus/Weißrussland. Die Reise findet vom 23. Juni bis 1. Juli statt.
Robert Fischer bedankte sich auch bei allen Soldatenkameradschaften im Kreisverband Bamberg, die mit der Durchführung der Kriegsgräbersammlung und der Gestaltung der Feiern am Volkstrauertag ganz wesentlich die Aufgaben des Volksbundes unterstützt hätten. red