Zum Bericht ",Misstrauensvotum' gegen Meyer" vom 16. November und dem Leserbrief "Glaubwürdigkeit verloren" von 22. November meldet sich vom Bürgerforum Ebermannstadt Thomas Dorscht zu Wort. Ebermannstadter Stadträte von CSU, Jungen Bürgern und der Fraktion MOG hatten in einem Schreiben an Bürgermeisterin Christiane Meyer (NLE) deren Amtsführung gerügt.

Dorscht bezieht nun wie folgt Stellung: "Am 16. Juli fand im Rathaus eine Stadtratssitzung statt, in dieser Sitzung wurde von Frau Meyer ein Brief des ehemaligen Regierungspräsidenten Herrn Wenning verlesen. Wir, die von der Strabs (Straßenausbaubeitragssatzung) betroffenen Bürger, staunten nicht schlecht, als von Frau Meyer die Passage verlesen wurde, dass die rückwirkende Einführung der Satzung für Ebermannstadt ,notwendig und geboten' war. Wurde doch von Frau Meyer unter anderem regelmäßig die Regierung benannt, um die Rückwirkung bei der Einführung der Strabs durchzusetzen und zu rechtfertigen. So schnell wie der Brief aus ihrer Unterlagenmappe aufgetaucht war, so schnell war er auch wieder in dieser verschwunden. Wir, die in der Sitzung am 16. Juli anwesenden Bürger, haben diesen Satz definitiv aus dem Mund von Frau Meyer gehört. Der Brief liegt uns mittlerweile vor, was aber seltsamerweise fehlt, ist die oben erwähnte Passage von Herrn Wenning. Wir jedenfalls können das Misstrauen der Stadträte gut nachvollziehen." red