Die Gemeinde hat ein Konzept für einen innergemeindlichen Bürgerbus entwickelt. Die Regierung hat die einstweilige Erlaubnis für den Ortslinienverkehr zunächst zur Ermittlung des Bedarfs erteilt. Das Konzept sieht vor, dass ein Kleinbus mit maximal acht Fahrgästen wöchentlich im Wechsel montags/dienstags Haltestellen gemäß Fahrplan anfährt. Der Bus wird in geraden Kalenderwochen montags, in den ungeraden dienstags verkehren.
"Die Steigerung der Mobilität unserer Bürger ist uns ein großes Anliegen", betonte Bürgermeister Thomas Löffler (CSU) und verwies auf den vom Landkreis derzeit ausgearbeiteten Nahverkehrsplan. Dieser solle ab Dezember 2019 greifen. So lange wolle man nicht warten; sondern selbst mit einem Baustein einsteigen.


Nachfrage entscheidet

Wegen unterschiedlicher Öffnungszeiten von Bank, Apotheken und Geschäften fährt der Bus an wechselnden Wochentagen. "Das Angebot wird sich nachfrageorientiert gestalten", verdeutlichte er und rief zur regen Nutzung auf. Bei nur dürftiger Nachfrage werde das Angebot nach der Testphase nichtfortgeführt. Sollten mehr als acht Personen mitfahren wollen, wird der Bus ein weiteres Mal fahren. Die Pläne werden im Internet und Mitteilungsblatt der Gemeinde veröffentlich wie auch an Haltestellen und in den Geschäften ausgehängt.
Grünes Licht gab es für den Antrag des Eisenbahn-Bundesamts Nürnberg auf Plangenehmigung zur Erneuerung des Unterwerks Steinbach am Wald. Geplant sind auf dem bereits vorhandenen Werksgelände (unterhalb Wiegand, parallel zur Eisenbahnlinie) die Erneuerung des Schaltanlagengebäudes und der Neubau von Werkswegen.
Beschlossen wurde eine interkommunale Zusammenarbeit mit der Stadt Teuschnitz im Rahmen des Bayerischen Förderprogramms nach der Breitbandlinie. Konkret geht es um die Erschließung der Kohlmühle und der auf Teuschnitzer Gemeindegebiet befindlichen Bastelmühle. Die Wirtschaftlichkeitslücke für den Ausbau der beiden Mühlen wird mit circa 70 000 Euro bis 100 000 Euro beziffert. Hierauf erhält die Gemeinde eine 80-prozentige Förderung. Die synchronisierte Vorgehensweise führt zu Synergie-Effekten und eine Erhöhung der Fördersumme jeder Kommune um 50 000 Euro.
Bauhofleiter Andreas Vetter informierte über Baumaßnahmen. Die Zufahrt zur Tettauer Straße ist bis auf die Deckschicht abgeschlossen. Die Asphaltierung folgt. Begonnen wurde in der Hasengase in Windheim mit der Sohlbefestigung für den neuen Durchlass. Baubeginn für den Fabrikweg ist Ende August - parallel zu den Außenanlagen am Freizeitzentrum.
Für das Dorfhaus Kehlbach wurde die Keller-Bodenplatte betoniert. Weiter geht es mit Entwässerungsarbeiten. Anfang August treffen die Kellerwände ein. Nach ihrer Errichtung wird die Bodenplatte gegossen. Vetter hoffte auf Fertigstellung des Rohbaus bis zur Kirchweih und einen Gesamt-Abschluss bis zum Fasching.
Für den Neubau der Dorfscheune Windheim liegt nunmehr der Bewilligungsbescheid vor - ebenso wie für den Abbruch und den Erwerb des Anwesens Am Mühlbach in Buchbach. Dritter Bürgermeister Klaus Neubauer (SPD) lud zum von der Sparkasse Kulmbach-Kronach gesponserten Kinosommer vom 13. bis 16. August auf dem SC-Sportgelände in Steinbach ein.
Uwe Zipfel (FW) gab Anliegen von Buchbacher Bürgern weiter. Von Schauberg kommend, regte er eine Versetzung des Ortsschilds sowie das Schaffen eines Gehwegs bis zum Abzweig Sportheim an. Dies wird ebenso geprüft wie die Errichtung eines Geländers am Friedhofaufgang. Zudem wurde das Ende der Straßenbeleuchtung am Glasersteig 8 moniert, obwohl noch zwei Häuser dahinter liegen. Laut Vetter sei das Bayernwerk bereits damit beauftragt. Stefanie Neubauer (CSU) regte Asphaltierungsarbeiten in Hirschfeld an. Die Asphaltkolonne ist in der kommenden Woche im Gemeindegebiet unterwegs und wird dies erledigen.


Immer noch Radlader-Verkehr

SPD-Fraktionsvorsitzender Peter Grüdl prangerte an, dass die Firma Wiegand den getroffenen Gemeinderat-Beschluss nicht einhalte. Man hatte einer Erhöhung der Haldenhöhe mit der Auflage zugestimmt, dass durch ein Haldenförderband kein Radlader-Verkehr mehr auf den Scherbenhalden stattfinde. Dies erfolge jedoch nach wie vor, wobei durch das Abkippen Lärm und Staub entständen. Der Bürgermeister wird das Gespräch mit Wiegand suchen.