Erlangen-Höchstadt — Während es in Baiersdorf - zumindest sportlich - in den vergangenen Jahren aufwärts ging, stand bei Erlangen-Bruck im Frühsommer der Abstieg aus der Bayernliga Nord zu Buche. Zusammen warten beide in der Landesliga Nordost aber seit vier Spielen auf einen Sieg.

TSV Buch (5.) -
Baiersdorfer SV (15.)
Seit vier Spielen wartet der BSV auf einen Sieg, ist auf einen Abstiegs-Relegationsplatz abgerutscht. Die Gastgeber, die in acht Partien erst fünf Gegentore kassiert haben, steckten am vergangenen Sonntag gegen Dergahspor (2.) ihre erste Niederlage ein. Sind die Nürnberger deshalb angeschlagen oder erst recht angriffslustig? Ihr Coach wird jedenfalls wissen, wie er seine Jungs motiviert. Der gebürtige Weingartser Helmut Rahner spielte zwischen 1997 und 1999 für den Club. Mit Buch landete der 44-Jährige in seinen ersten beiden Amtszeiten jeweils auf Rang 3 der Landesliga. Das letzte Aufeinandertreffen der beiden Vereine gab es in der damaligen Bezirksoberliga 2011/12, Baiersdorf holte in Buch ein torloses Remis, verlor zu Hause aber 0:2. rup

FSV Erlangen-Bruck (13.) -
SV Poppenreuth (12.)
Zu Saisonbeginn sah es richtig gut aus für den FSV Erlangen-Bruck. Doch in den letzten Spielen war der Wurm drin. Urlauber, Verletzte und die schlechte Chancenverwertung treiben Trainer Normann Wagner die Sorgenfalten auf die Stirn. Vielleicht liegt die Ergebniskrise - seit vier Spielen wartet der FSV auf einen Sieg - auch am Fehlen von Soner Calisir, der mit Knieproblemen ausfällt. Eine Kernspintomographie soll nun Aufschluss bringen, wie lang der Neuzugang von Dergahspor Nürnberg, der sich gleich zum Kopf der Mannschaft aufgeschwungen hat, fehlen wird. Gegen Poppenreuth - die große Unbekannte der Liga - sollten die Brucker endlich wieder punkten. "Das Spiel ist eminent wichtig, aber es wird verdammt schwer", sagt Wagner. red