"Alles Große in unserer Welt geschieht nur, weil jemand mehr tut, als er muss." Mit diesem Zitat von Hermann Gmeiner und Gründer der SOS-Kinderdörfer, begrüßte Vorsitzender Herbert Erhardt die Jubilare mit ihren Angehörigen beim Ehrenabend der Freiwilligen Feuerwehr Hauptendorf.

Alle fünf Jahre werden bei der Freiwilligen Feuerwehr Hauptendorf aktive Feuerwehrleute und langjährige Vereinsmitglieder geehrt. Besonders freute sich der Vorsitzende über die Teilnahme von Josef Bretting und Franz Kaltenhäuser, die bereits am 1943 in die Feuerwehr eintraten und auf eine 75-jährige Mitgliedschaft zurückblicken können.

In ihren Ansprachen bedankten sich Landrat Alexander Tritthart (CSU) und Bürgermeister German Hacker (SPD) bei den Jubilaren für den geleisteten Dienst und langjährige Mitgliedschaft.

Der Landrat ging in seiner Rede auch auf einen Bericht im FT vom 6. September ein, der bei den Feuerwehren, bei Kreisräten sowie bei der turnusmäßigen Bürgermeisterversammlung für einigen Wirbel sorgte. Dabei verwies der Landrat auf die Einsatz- und Alarmierungspläne: "Wer als erster am Einsatzort eintrifft, hilft - egal wie groß die Feuerwehr ist." Die weiteren nachrückenden Feuerwehrkräfte unterstützen ihre Kameraden, denn alle Feuerwehrleute im Landkreis seien bestens ausgebildet und damit jeder Gefahr gewachsen.

Kreisbrandrat Matthias Rocca überbrachte die Glückwünsche der Kreisbrandinspektion und betonte, dass es ja nun möglich sei, bis zum Alter von 65 Jahren aktiven Feuerwehrdienst leisten zu können. Ebenso berichtete er von geplanten Anschaffungen des Landkreises, wie Wechselladerfahrzeuge, Hochwasserboot und ein Dienstfahrzeug für den Kreisbrandrat.