Der Verein "Kultur" kümmert sich mit seiner Vorsitzenden Barbara Goschenhofer auch um die Kulturvermittlung an die Jugend. Am Samstag, 29. Juni, ist daher ab 15 Uhr an der alten Ziegelei in Rügheim der "Blaue Eumel - Mobile Kunst" zu Gast.

"Die Aufgabe der Kunst besteht darin, Türen zu öffnen, wo sie keiner sieht", sagt Peter Weibel. Das Aufspüren und Öffnen genau solcher Türen ist das zentrale Anliegen des Vereins "Der Blaue Eumel - Mobile Kunst" Eine Gruppe von professionellen Musikern, Theaterleuten und Künstlern ist da unterwegs, die allesamt mit dem institutionellen Kulturbetrieb bestens vertraut sind.

Abseits der Institutionen

Gleichwohl oder gerade deshalb sind sie immer auf der Suche nach Möglichkeiten, auch abseits dieser festen Institutionen ein Publikum zu erreichen und für hochwertige Kunst zu begeistern.

Wie immer haben sie klassische Kammermusik und Jazz dabei, diesmal haben sie darüber hinaus aber auch etwas ganz besonderes im Gepäck: Halb Mensch, halb Stier fand das Wesen seinen Weg auf die Eumelbühne: Der Minotaurus von Friedrich Dürrenmatt. In einer selbst entwickelten Version für zwei Sprecher und Klangkäfig führen Katha, Boris und Tobias das Publikum mit Klang- und Sprachgewalt durch ein Labyrinth von einmaliger Faszination. Der Eintritt ist frei, Spenden sind willkommen.

Der gemeinnützige Verein "Blauer Eumel" wurde 2012 gegründet und hat sich nach eigenen Angaben das Ziel gesetzt, eine Plattform für professionelle, unkonventionelle Kunst zu bieten und Menschen einen unvoreingenommenen Zugang zur Kunst zu bieten. "Der ,Eumel' soll offen sein für jeden, der sich beteiligen möchte", heißt es auf der Internetseite des Vereins. red