Ein sonniger Tag nach viel Regen war nötig, um das Vorhaben von Altstadtrat Heinz Endres umzusetzen, den Pfarrer Attila Küs aus der Forchheimer Partnerstadt Gherla bei der Renovierung seiner maroden Klosterkirche finanziell unter die Arme zu greifen.

Alles andere war dafür trefflich vorbereitet und - Gott sei Dank - auch Petrus spielte mit, als es am Nachmittag auf dem Greif- und dem Schindlerkeller vier Stunden allerfeinste Blasmusik zu hören gab, vorgetragen ohne jegliche elektronische Unterstützung vom Spielmannszug Jahn und von der Buckenhofener Blasmusik des Musikvereins. Beide Blaskapellen verzichteten dabei selbstverständlich auf ein Honorar und spielten zur eigenen und zur Freude der zahlreichen Fans.

Die Wirtinnen Traudl Kraus (Greifkeller) und Birgit Hempel (Schindlerkeller) hatten bestens aufgetischt und im Laufe des Nachmittags füllten sich die beiden Biergärten mit weit mehr als 500 Liebhabern von Brotzeit, Bier und Blasmusik.

Dabei zeigten sich die Gäste großzügig und zahlten gerne einen Aufpreis auf ihr Seidla oder ihre Apfelschorle, um der Benefizveranstaltung zum Erfolg zu verhelfen. Die Ehefrau von Heinz Endres bewährte sich indes als eifrige Verkäuferin von Speiseeis aus der mitgebrachten rollenden Eisdiele, so dass auch der Nachtisch nichts zu wünschen übrig ließ. Auch die Spendenbox wurde eifrig befüllt, so dass am Ende des Tages eine stattliche Summe von mehr als 2700 Euro als Benefizerlös zustande kam.

Wie passend: Das Geld wird schon am Fronleichnamstag - verpackt in Zeitungsartikeln und stimmungsvollen Fotos - per Flugzeug nach Gherla zu Pfarrer Attila Kös gebracht. Bestimmt ganz ohne Regenschirm, denn auf diesen wird der Schirmherr und Oberbürgermeister Uwe Kirschstein (SPD) wie schon am Benefiztag erneut verzichten können. red