In der harmonisch verlaufenden Hauptversammlung der Blaskapelle hielt der Vorstand Rückblick auf das abgelaufene Jahr. Dabei wies der Vorsitzende Albert Fuhrmann auf den Stand von 76 Mitgliedern hin, 31 von ihnen sind Aktive. Das Durchschnittsalter der Aktiven beträgt 31,6 Jahre. "Das hört sich erst mal gut an", lautete Fuhrmanns Kommentar, "jedoch wird Nachwuchs gebraucht." Er rührte die Werbetrommel insofern, als er dazu aufrief, Augen und Ohren offen zu halten und Kontakte zu knüpfen.

Anfänge gibt es ja. So lief bereits ein Schnuppertag, und als weitere Maßnahmen sind Schulbesuche und der Aufbau einer musikalischen Früherziehung geplant. "Hier ist jeder gefordert", meinte der Vorsitzende. Er vergaß auch nicht, allen zu danken, die sich für die Blaskapelle einsetzten, den Ausbildern, den Dirigenten, den Musikern und den Helfern.

Wie der Zweite Vorsitzende Christian Brückner sagte, soll 2020 der Anhänger neu gestaltet werden. Außerdem soll es neue Banner für Notenständer geben, um das Erscheinungsbild zu verbessern. Ein Böhmischer Abend wird laut Brückner erst wieder 2021 stattfinden. Dritter Vorsitzender Sebastian Kunzelmann erinnerte, dass der Böhmische Abend nicht so gut besucht gewesen sei wie erwartet. Geselliger Höhepunkt 2019 sei das Fest "50 Jahre Zeltkirchweih" gewesen.

Marie Wels berichtete, was die Jugend 2019 unternommen hat, zum Beispiel das Frühjahrskonzert, die Beteiligung am Martinsumzug und an der Dorfweihnacht sowie die Kirchenauftritte. Dirigent Sascha Dalke bezeichnete die Saison 2019 als erfolgreich dank intensiver Probenarbeit. Zudem waren 32 Auftritte zu verzeichnen.

Sowohl der Zweite Bürgermeister Werner Hanke als auch der Bezirksehrenbeauftragte des Nordbayerischen Musikbundes, Werner Pörner, lobten in ihren Grußworten das unermüdliche Engagement der Blaskapelle.

Eine Ehrung für langjährige Mitgliedschaft erfuhren Günter Schuster (50 Jahre), Carmen Helmprobst (30 Jahre) und Carolin Ostertag (20 Jahre). Lothar Weidner