Als eine Veranstaltung der Superlative kann man das Bläserkonzert des Streitberger Posaunenchores in der Dreieinigkeitskirche bezeichnen. Am Ende der Veranstaltung erhoben sich die Zuhörer von ihren Plätzen und spendeten minutenlangen Beifall.

Es waren um die 300 Besucher gekommen, welche die Kirche bis auf den letzten Platz füllten. Chorleiter Dietmar Zimmermann hatte seine 35 Bläser aller Altersstufen in vielen Probenstunden auf diesen Abend vorbereitet. Chor und Dirigent freuten sich: Denn ihr Konzert, das sie mit "Brasst scho" überschrieben hatten, war ein voller Erfolg.

"Es wird ein spannender Abend werden von Barock über moderne, zeitgenössische, kirchliche bis zu weltlicher Musik", hatte Pfarrerin Ulrike Werner nicht zu viel versprochen. Sie führte auch durch den Abend. Das Programm begann mit einem "Festlichen Spielstück". Es folgten "Concerto in B" von Antonio Vivaldi, "Largo" "Aus der neuen Welt" von Antonin Dvorak, der "Pilgerchor" (aus Tannhäuser) von Richard Wagner. "Großer Gott, wir loben Dich" und "A Tribute to Frank Sinatra", um nur einige Darbietungen zu nennen.

Dazwischen brillierte die Bezirkskantorin Anne Barkowski an der Orgel. Das "Präludium und Fuge in G-Dur" von Felix Mendelssohn Bartholdy sowie "Intrada in Jazz" waren einige Stücke aus ihrem Repertoire.