Wenn Kinder sehr früh aus den primären Bindungsstrukturen der Familie in sekundäre Bindungsstrukturen der Tagespflege oder Kinderkrippe kommen, entstehen für sie frühe Belastungssituationen. Der Kinder- und Jugendtherapeut Dieter Schwämmlein greift dieses Thema am Samstag, 16. Juni, von 9 bis 13 Uhr mit praxisbezogenen Informationen und der Arbeit an Fallbeispielen auf.
Einer Mitteilung zufolge möchte er den Teilnehmern vermitteln, wie durch bindungsorientierte Betreuungskonzepte und feinfühliges Verhalten der Bezugspersonen die Anpassungsleistung in die neue (fremde) Situation für die Kinder verbessert und Bindungssicherheit aufgebaut werden kann. Neben Informationen zu Grundlagen der Bindungstheorie werden praxisbezogene Konzepte zu bindungsorientierter Pädagogik in der Früherziehung sowie Informationen zum Konzept der Resilienz vermittelt. Durch die Diskussion und den Austausch anhand von Fragestellungen und Fallbeispielen aus der Praxis wird das Thema sehr praxisnah für den Erziehungsalltag aufbereitet.
Die Fortbildung findet im Gemeindehaus in Untersiemau-Scherneck statt und richtet sich an Tagesmütter, Erzieherinnen und Erzieher sowie interessierte Eltern. Anmeldungen beim Evangelischen Bildungswerk Coburg sind bis Dienstag, 5. Juni, unter Telefon 09561/75984 oder per E-Mail an ebw@ebw-coburg.de erbeten. red