Die Bayerische Staatsregierung bemüht sich um einen barrierefreien Ausbau des Bahnhofs Burgkunstadt. Auf Drängen der Altenkunstadter SPD-Landtagsabgeordneten Susann Biedefeld, die sich schon seit geraumer Zeit für einen barrierefreien Ausbau des Bahnhofs in Burgkunstadt starkmacht, hatte der Bayerische Landtag Ende November 2017, auf Antrag von Susann Biedefeld hin beschlossen, sich um das Anliegen zu kümmern.
Die Terminfrist für die Abgabe eines Berichts der Staatsregierung, wie der Ausbau zu realisieren sei, ist am 30. April verstrichen, woraufhin sich die Abgeordnete Biedefeld Anfang Mai persönlich in einem Brief an Staatsminister Joachim Herrmann wandte.
Nun erhielt sie eine Antwort des Staatsministeriums für Wohnen, Bau und Verkehr, in welcher Staatssekretär Josef Zellmeier erklärt, dass die Verzögerung dadurch zustande kam, dass man von Regierungsseite einen Sitzungstermin des Unterarbeitskreises "Verbesserungs- und Ausbaumaßnahmen im Schienenpersonennahverkehr" der Bundesregierung abwarten wollte.
Da dieser Termin ohne Ergebnis zu Ende gegangen sei, habe Bayern als Vorsitzland des Ausschusses, von der Bundesregierung ein Nachfolgeprogramm für das Ausbauprogramm für Stationen unter 1000 Ein- und Aussteigern pro Tag gefordert. Burgkunstadt sei, so Zellmeier weiter, ein guter Kandidat für ein solches Programm.
Sobald die Bundesregierung bekanntgibt, welche Förderprogramme gestartet werden, wird sich die Staatsregierung für die Aufnahme Burgkunstadts in ein solches einsetzen, erklärt Zellmeier in dem Schreiben. Für Susann Biedefeld ist dies ein erstes positives Signal, was das Projekt des barrierefreien Bahnhofs angeht. Allerdings sieht sie weiterhin die Notwendigkeit, hartnäckig zu bleiben und nicht eher zu ruhen, bis der barrierefreie Ausbau gesichert ist. red