Eine gute Bilanz konnte die Herzogenauracher Baugenossenschaft "Eintracht" bei ihrer Jahreshauptversammlung ziehen. In diesem Jahr stand zusätzlich die Wahl von vier Aufsichtsratsmitgliedern an.

Zurzeit hat die Baugenossenschaft "Eintracht" 743 aktive Mitglieder, von denen 47 an der Versammlung teilnahmen.

Zu Beginn informierten Paul Wewetzer vom Vorstand und Aufsichtsratsvorsitzender Clemens Welker über das erfolgreich verlaufene Geschäftsjahr 2018. Die Genossenschaft besitzt 55 Häuser, 229 Wohnungen und 81 Garagen sowie ein eigengenutztes Büro. Die Gebäude wurden zum Teil auf Erbbaurechtsgrundstücken errichtet.

Clemens Welker und Paul Wewetzer hatten weitere Zahlen parat. Inzwischen sind alle Wohnungen bis auf eine zeitgemäß mit Heizungen ausgestattet, 51 Prozent haben einen Balkon oder eine Terrasse.

Kein Renovierungsstau

Man ließ auch die im vergangenen Jahr sanierten Gebäude Revue passieren. Die Maßnahmen reichen von einer neuen Dachdeckung bis hin zu komplett sanierten Häusern mit Wärmedämmung und dem Einbau von Isolierfenstern. So renoviert wurden die Gebäude Hans-Sachs-Straße 10, Adam-Kraft-Straße 3, Pirckheimerstraße 1 und Eichelmühlgasse 12/14. Die gesamten Vorhaben der Eintracht werden durch eine günstige Vermögensstruktur mit 70 Prozent Eigenkapitalquote begünstigt.

Außerdem konnte im vergangenen Jahr mit einer Feier das Jubiläum "100 Jahre Baugenossenschaft Eintracht" festlich begangen werden.

Die Versammlung beschloss, den Bilanzgewinn in Höhe von 42 220 Euro nicht auszuzahlen, sondern den Rücklagen und damit dem Bauerhalt zuzuführen. Die monatliche Durchschnittsmiete betrug 6,63 Euro pro Quadratmeter.

Im vergangenen Jahr gab es einige Mieterwechsel, was einer Quote von 8,3 Prozent entspricht. Zum 31. Dezember 2018 betrug die Leerstandsquote 0,9%.

Die vorgelegten Zahlen und Fakten waren denn auch für die Mitglieder überzeugend, so dass die Entlastung des Vorstands und Aufsichtsrats erfolgen konnte. In gleicher Weise wurde auch der vorgetragene Jahresabschluss gebilligt, der durch einen Prüfungsbericht des Verbandes bestätigt worden war.

Der Prüfbericht des VdW bescheinigte Vorstand und Aufsichtsrat ordnungsgemäße Geschäftsführung. Die Zunahme der Sachwerte beruht hauptsächlich auf dem Neubau und verschiedenen Modernisierungsmaßnahmen. "Die Vermögenslage der Genossenschaft ist geordnet", lautete der Tenor des Prüfberichts.

Aufsichtsräte bestätigt

Bei den turnusmäßigen Neuwahlen wurden vier Mitglieder des Aufsichtsrats, Clemens Welker, Walter Wagner, Ralf Wenisch und Kurt Floranowicz in ihren Ämtern bestätigt. Manfred Welker