Der Kreisverband Kronach der Rassegeflügelzüchter hat im Mehrzweckraum beim Rathaus seine Herbsttagung abgehalten. Neben den Berichten der Funktionsträger standen die Planungen für die oberfränkische Bezirksgeflügelschau mit angeschlossener Kreisschau Geflügel des Kreisverbandes Kronach und Geflügel aus dem oberfränkischen Raum im Mittelpunkt. Diese findet am 30./31. Dezember in der Leßbachtalhalle Weißenbrunn statt. Ausrichter der Großveranstaltung mit rund 2000 Tieren sind die Kleintierzuchtvereine Kronach und Weißenbrunn.
Eingangs verlas Schriftführer Peter Birke das Protokoll der Hauptversammlung im Seelacher "Heiligenwäldchen". Kreisvorsitzender Klaus Ruppert berichtete über die Tagungen des Bezirkes in Sonnefeld und des Landesverbandes in Weilheim, Bezirk Oberbayern. Die Ausführungen waren dabei geprägt von der seinerzeitigen Vogelgrippesituation. Ruppert ging hierzu auch auf das Symposium in Altenkunstadt ein. Nach seinen Aussagen würde der Landesverband auf eine Trennung der Rassegeflügel und Wirtschaftsgeflügelzucht drängen. Man wäre dabei, einen Maßnahmenkatalog zu erstellen.


Zuchtbuchschulung

Ein interessantes Programm bot die Zuchtbuchschulung in Neudrossenfeld. Als Rasse des Jahres wurden die "Chinesentauben" ausgewählt. Hans-Georg Martin aus Steinbach am Wald wurde für 25-jährige Mitgliedschaft im Zuchtbuch Bayern geehrt.
Beeindruckend und praxisbezogen war der Bericht des Kreiszuchtwarts für Tauben, Bernd Roth.
Dabei ging er besonders auf die "Fränkischen Trommeltauben" ein. Mit Beispielen aus der täglichen Zuchtarbeit berichtete Roth über die Impfungen und die Hygiene in den Taubenschlägen.
Jugendobmann und stellvertretender Kreisvorsitzender Rainer Bauer bat um zahlreiche Meldungen zur Kreis- und Bezirksschau in Weißenbrunn. "Dies wäre eine Super-Sache und es stehen zahlreiche Preise zur Verfügung", so Bauer. Ausstellungsleiter Klaus Ruppert konnte zusammen mit seinem Kollegen Markus Appel über den Stand der Vorbereitungen zur Großveranstaltung am 30./31. Dezember berichten. dw