Eine positive Bilanz zog Vorsitzender Frank Menzner bei der Hauptversammlung des Maschinen- und Betriebshilfsrings Coburg/Kronach/Lichtenfels. Geschäftsführer Jürgen Heymann bezifferte die aktuelle Mitgliederzahl auf 1664. Der Verein versteht sich als Selbsthilfeorganisation der Landwirtschaft, die Maschinen, Geräte und Arbeitskräfte zwischen den Mitgliedern vermittelt. Entsprechend der rückläufigen Tendenz bei den landwirtschaftlichen Betrieben sei bei den Mitgliedern ein stetiger jährlicher Rückgang von etwa einem Prozent zu verzeichnen.
In der sozialen Betriebshilfe hätten 78 nebenberufliche, neun hauptberufliche und drei selbstständige Betriebshelfer bei 259 Einsätzen rund 38 400 Arbeitsstunden geleistet. Die nebenberuflichen Helfer, die meist aus bäuerlichen Betrieben stammen, hätten dabei einen Nebenverdienst von 373 000 Euro erzielt.
Die 2014 vom Maschinenring abgerechneten Arbeiten zwischen den Landwirten erreichten nach den Ausführungen des Geschäftsführers bei stetig steigender Tendenz einen Verrechnungswert von 5,7 Millionen.
Heymann zeichnete nebenberufliche Betriebshelfer aus, die am meisten Betriebsstunden geleistet haben: Rudolf Freitag (Wunkendorf), Guido Hellmuth (Wolfsloch), Hans-Ulrich Grosch(Weitramsdorf), Inge Amberg(Meeder), Gerlinde Jacob (Neustadt) und Carolin Wörner (Trieb). Doris Hagemann (Itzgrund-Gleußen) dankte er für 25-jährige Dienstzeit als hauptberufliche Betriebshelferin.
Den Bericht der MR-Service GmbH Coburg/Kronach/Lichtenfels erstattete der Geschäftsführer Elias Deuerling. Das Tochterunternehmen des Maschinenrings habe im Dienstleistungsbereich einen Umsatz von 1,5 Millionen Euro gemacht. Man erledige zum Beispiel den Winterdienst für Gemeinden und Firmen, übernehme Grünflächen- und Trassenpflege oder führe neuerdings auch Pflasterreinigungen aus.
Für die Mara Pflanzenöle GmbH & Co. KG, deren 174 Kommanditisten 1218 Anteile besitzen, machte deren Geschäftsführer Andreas Sollmann nähere Angaben. So sei die Rapspresse im Zeitraum vom 1. Juli 2013 bis 30. Juni 2014 an 328 Tagen im Einsatz gewesen und habe aus 3726,3 Tonnen Raps 1 514 774 Liter Öl gepresst. Entsprechend den Markterfordernissen werde allerdings nur noch ein Drittel im Vergleich zum besten Jahr 2007 erzeugt.
Alexander Bächer, Geschäftsführer der WBV-MR Bioenergie GmbH, die hauptsächlich Hackschnitzel vermarktet, konnte von einer erfreulichen Entwicklung berichten, wobei der Umsatz seit 2010 von 46 448 Euro auf 764 319 Euro stieg. Es werden mehr als zehn Biomasse-Heizanlagen in der Region unterschiedlicher Größe beliefert.