Die Zubza-Delegation mit Anita und Ernst Klimek sowie Michaela Drebinger wurde in Sechü-Zubza (Nagaland) sehr herzlich empfangen. Nach einer Hospitation unterrichtet Michaela Drebinger eine Kindergartengruppe der Don-Bosco-Highschool und vermittelt den Kindern Montessori-Pädagogik. Die junge Erzieherin hatte genügend Material mit ins Nagaland genommen, und an den ersten Tagen ging es um Formen und Farben. Wie Zubza-Sprecher Ernst Klimek mitteilt, folgten die Kinder dem Unterricht mit großem Interesse und beteiligten sich sehr rege. So gestalteten sie Arbeitsblätter und zeichneten das Gelernte auch mit Wachsmalkreide. Als Dankeschön erhielt Michaela von Klassenleiterin Regina Rock ein Freundschaftsband und einen traditionellen Zubza-Schal.
Am Freitag wurde mit der Einweihung und Inbetriebnahme des neuen 30-KV-Generators das Geschenk der Weltkirche Bamberg übergeben. Wie Klimek berichtet, konnte die Delegation aus Herzogenaurach in den ersten Tagen in Sechü-Zubza neun Stromausfälle miterleben. Mit Taschenlampen und Notbeleuchtung versuchte man sich einigermaßen zu helfen. Die ständigen "Powercuts" beeinträchtigten bisher massiv das Schul- und Gemeindeleben. Deshalb war die Freude groß, als Ernst Klimek den Startknopf drückte und den Generator in Betrieb nahm.
Richard Sänger