Die Landtagsabgeordnete Gabi Schmidt folgte der Einladung des Waldkindergartens "Fuchsbau" und besichtigte das Gelände bei Adelsdorf mit Bürgermeister Karsten Fischkal (FW).

Die Einrichtung wurde erst im Herbst letzten Jahres eröffnet und betreut mittlerweile 20 Kinder aus der Region. Der Träger des "Fuchsbaus" ist der Verein "Waldkindergarten Adelsdorf".

Zahlreiche Auflagen

Im Mittelpunkt des Erziehungskonzepts stehen neben der familienergänzenden Förderung auf wissenschaftlich-sozialpädagogischen Grundlagen vor allem die Stärkung des Immunsystems und die Kräftigung des Körpers durch den Aufenthalt im Freien. Dabei verbringen die Kinder das ganze Jahr an der frischen Luft in der Natur. Nur bei anhaltender Kälte findet der Tagesablauf in den kindergarteneigenen Bauwägen statt.

Der "Fuchsbau" sieht sich jedoch mit zahlreichen Auflagen konfrontiert, die den Betrieb der Einrichtung erschweren. So müssen beispielsweise 8000 Liter Löschwasser vor Ort zur Verfügung stehen, obwohl die freiwillige Feuerwehr bei Einsätzen sowieso mit zwei Fahrzeugen mit je 4000 Liter Wasser ausrückt.

Des Weiteren muss in einem Tipi-Zelt ein Cuttermesser angebracht sein, damit im Ernstfall ein zweiter Ausgang geschaffen werden kann. Bisher meistert der Kindergarten alle bürokratischen Hürden und findet immer größeren Zuspruch, was sich an der Zunahme der Neuanmeldungen zeigt.

Als bildungspolitische Sprecherin der Freien-Wähler-Landtagsfraktion ist Gabi Schmidt immer an alternativen Bildungskonzepten für Kinder auch im Vorschulalter interessiert und konnte vielen Ansätzen des Waldkindergartens einiges abgewinnen. Natürlich sind auch die Kleinen selbst von einem Alltag in der Natur begeistert.

Treffen bei Kräuterlimonade

Da der zeitliche Rahmen des Termins leider etwas eng gesteckt war, verblieb man dabei, sich noch einmal zu treffen, um gemeinsam Kräuterlimonade zu brauen. Auch einen "Eichelhähertisch" will Schmidt dem Kindergarten spenden. red