Am Freitag hat die Bereitschaft Erlangen 1 des BRK zum vierten Mal die Bergwache besetzt. Am Nachmittag gab es als Dankeschön für die Arbeit eine Brotzeit von der Zweiten Vorsitzenden, MdL Alexandra Hiersemann, und von MdB Martina Stamm-Fibich.

Gut gestärkt waren in den Abendstunden dann 33 Helfer im Einsatz. Bis etwa 20 Uhr war es relativ ruhig. Danach bekamen die Helfer dann aber doch einiges zu tun. Bis zum "Almabtrieb" um 23 Uhr wurden 46 Patienten versorgt. Insgesamt belief sich die Zahl der Patienten am Freitag auf 73, wobei es sich um viele Hilfeleistungen und leicht Verletzte handelte. Leider gab es aber auch zehn mittelschwer und drei schwer verletzte Patienten.

Sieben Personen mussten in die umliegenden Krankenhäuser gebracht werden. Die drei Rettungstrupps mussten 24 Mal ins Gelände ausrücken. Hier kam es auch manchmal vor, dass sich die Helfer noch einmal in zwei kleinere Trupps aufteilen mussten, da sie von mehreren Hilfesuchenden angesprochen wurden.

Die Rettungstrupps bestehen aus bis zu fünf Helfern, die Notfallrucksack, AED, Krankentrage und Digitalfunkgeräte mitführen und eine erste Notversorgung auf dem Gelände vornehmen, um anschließend die Patienten tragend schnellstmöglich in die Bergwache zur weiteren Versorgung zu bringen. Das Tragen geschieht entweder per Hand, mit der geschulterten Trage oder unter Einsatz eines speziellen Tragenfahrgerätes. Beim Tragen per Hand sind manchmal beachtliche Lasten zu bewegen, was auf dem Bergkirchweih-Gelände nicht einfach ist.

Kurz vor Mitternacht musste eine männliche Person von einem Trupp geborgen werden. Der Mann war unglücklich auf den Kopf gestürzt und hatte sich dabei schwere Verletzungen zugezogen. Nach der Notversorgung in der Bergwache kam er mit einem Rettungstransport in eine Klinik.

Um 1 Uhr konnte die BRK Bereitschaft ihre Wache abschließen und die Helfer nach Hause schicken. red