Mit vielen Schritten erfüllten sich die Kinder der Grundschule Weisendorf mit der Erweiterung des Spielturms selbst einen Wunsch. "Miteinander ist das diesjährige Motto unserer Schule, und miteinander habt ihr es geschafft", lobte Schulleiterin Petra Pausch die Schüler bei der Einweihung. "Miteinander" bedeute auch Toleranz, gegenseitige Unterstützung und respektvollen Umgang miteinander.

Auch Bürgermeister Heinrich Süß (UWG) war voll des Lobes über das Engagement der Schüler. Er selbst hatte ebenfalls am Spendenlauf teilgenommen, mit den jungen Teilnehmern die Runden über 700 Meter gedreht und 10,5 Gesamtkilometer erlaufen.

Wie schon beim ersten Spendenlauf für den Spielturm, der vom Elternbeirat durchgeführt worden war, waren die Schüler auch diesmal wieder mit viel Spaß dabei. Die Eltern boten Geld für jede gelaufene Runde um das Schulhaus, durch den "Windflügel" und über eine Wiese zurück, und die Kinder zeigten sich von ihrer sportlichsten Seite. Nicht wenige liefen die maximalen 15 Runden, schließlich wollten sie sich ihren Wunsch erfüllen.

Tatsächlich kamen über 5500 Euro zusammen, und mit Unterstützung des Bürgermeisters und der Gemeinde konnte die Erweiterung beschafft und montiert werden. Die Schulleiterin bedankte sich insbesondere bei den Eltern und dem Elternbeirat sowie bei der Gemeinde für die tatkräftige und finanzielle Unterstützung. Der Standort des Spielgeräts wurde von Mitarbeitern des Bauhofes hergerichtet und mit Matten ausgelegt.

Durch das Engagement der Eltern werde das Schulleben lebendig und vielfältig gestaltet. Die Kinder könnten auch durch den Spielturm und seine Erweiterung Gemeinsamkeiten erleben und sich gegenseitig zwischenmenschliche Werte vermitteln.

Bevor Meike Roberts, Vorsitzende des Elternbeirates, den Turm freigab, gab es das Lied "S-C-H-U-L und E" und die Kinder ließen bereitwillig der Schulleiterin, dem Bürgermeister und dem Elternbeirat den Vortritt und applaudierten lautstark, als diese über die Hängebrücke balancierten. "Ich glaube, da fehlt noch was, nämlich eine Rutsche", erklärte der Bürgermeister und versprach, beim Benefizlauf im nächsten Jahr wieder dabei zu sein.