Aus kleinsten Anfängen heraus hat Ralf Pistor am Ortsende ein Unternehmen für Maschinenbau und Metalltechnik aufgebaut, das sich sehen lassen kann. CSU-Landtagsabgeordneter Martin Schöffel nutzte mit den Mitgliedern des CSU-Ortsverbandes Neuenmarkt-Hegnabrunn die Möglichkeit, einer Betriebsbesichtigung beizuwohnen.

Es ist eine Erfolgsgeschichte, die der Maschinenbaumeister in einem Dia-Vortrag über den Werdegang seines Unternehmens aufzeigte. Seine Ausbildung zum Maschinenbauer begann Ralf Pistor bei der ehemaligen Firma Hofmann am Sailweg in Hegnabrunn. 1993 folgte die Meisterprüfung und danach nahm Pistor eine Beschäftigung in der Werktstatt für Behinderte in Himmelkron auf.

Dazu stellte der Unternehmer fest: "Geregeltes Einkommen, ein sicherer Arbeitsplatz und feste Strukturen haben mich nicht glücklich gemacht." Zum 1. Januar 1998 erfolgte der Weg in die Selbstständigkeit, zunächst in einer kleinen Werkstatt in einem ehemaligen Viehstall der Familie Röder in Hegnabrunn. Ein Jahr später wurde die erste CNC-Maschine für 70 000 Euro angeschafft und der erste Mitarbeiter eingestellt. Wenige Jahre später platzte die kleine Werkstatt aus allen Nähten. Es war dann eine glückliche Fügung, dass Ralf Pistor ehemalige landwirtschaftlich genutzte Gebäude erwerben konnte und mit hohem persönlichen Aufwand zu den heutigen Betriebsgebäuden umbaute. Am 1. Oktober 2005 folgte die Einweihung. Ein Jahr später wurde eine GmbH gegründet, und für die Erschließung seines Betriebes nahm Ralf Pistor einen Straßenneubau mit Kosten von 125 000 Euro vor. Am 19. November 2009 bekam die Familie Pistor den Staatspreis "Dorferneuerung und Baukultur". 2007 folgte in unmittelbarer Nähe des Betriebes ein Wohnhausneubau, und im März 2013 begann der Neubau einer weiteren Fertigungshalle. Heute zählt die Pistor Maschinenbau Metalltechnik GmbH 22 Mitarbeiter und ist mit den gefertigten Maschinenbauteilen (Dreh- und Frästeile) nicht nur europaweit in Tschechien, Polen und Ungarn, sondern auch in China unterwegs. Rei.