"In der Heimat wohnen - ein Leben lang" nennt sich ein Wohnmodell, das der Caritasverband für die Erzdiözese Bamberg und die Joseph-Stiftung entwickelt haben. Seit 2009 wird dieses auch in der Gemeinde Altenkunstadt umgesetzt. Im Beisein vieler Gäste wurde das kleine Jubiläum begangen.

Die Spielenachmittage, die die Projektgruppe "In der Heimat wohnen" alle zwei Wochen anbietet, erfreuen sich großer Beliebtheit. Bürgermeister Robert Hümmer hatte deshalb als Geschenk ein seniorenfreundliches "Mensch-ärgere-dich-nicht"-Spiel im Großformat mitgebracht.

"Caritasverband und Joseph-Stiftung haben das Wohnmodell zwar entwickelt, aber schon bald haben wir gemerkt, dass bei der Umsetzung die Kommunen gebraucht werden", sagte Helmar Fexer. Der Diözesan-Caritasdirektor freute sich, dass man auch die Friedrich Baur GmbH als Investor und Bauträger für den Neubau von Servicewohnungen und Stützpunkträumen ins Boot holen konnte.

Heimleiterin Gabriele Händel lobte das gute Miteinander und die Zusammenarbeit mit dem Friedrich-Baur-Seniorenzentrum. "Seit fünfeinhalb Jahren lebe ich im Neubau. Wir sind eine gute Hausgemeinschaft und fühlen uns wohl. Vor allem aber ist man nie allein", versicherte Dritte Bürgermeisterin Allmut Schuhmann, die die Grüße der Mieter übermittelte. Sportlich ging es auf dem Außengelände weiter. Nach einigen Aufwärmübungen unter Leitung von Annegret Weinlein, die in der Projektgruppe für die Gymnastik zuständig ist, feierte das "Altenkunstadter Rollator-Rennen" Premiere. Angefeuert von den Zuschauern, legten die beiden Mannschaften eine erstaunliche Schnelligkeit an den Tag. bkl