Die Arbeitslosigkeit im Landkreis Erlangen-Höchstadt ist im Januar um 333 auf 2050 gestiegen. Im Vergleich zum Vorjahresmonat gab es 63 Arbeitslose mehr, berichtet die Agentur für Arbeit in Fürth. Die Arbeitslosenquote betrug im Januar 2,7 Prozent; sie war damit genauso hoch wie im Vorjahresmonat.
Es gab 1280 Arbeitslose, das sind 301 mehr als im Vormonat und 36 weniger als im Vorjahr. Die Arbeitslosenquote lag bei 1,7 Prozent. Im Rechtskreis der Hartz-IV-Empfänger gab es 770 Arbeitslose, das ist ein Plus von 32 gegenüber Dezember; im Vergleich zum Januar 2015 waren es 99 mehr. Die anteilige Arbeitslosenquote der Hartz-IV-Empfänger betrug 1,0 Prozent.
Nach Personengruppen entwickelte sich die Arbeitslosigkeit unterschiedlich. Die Spanne der Veränderungen reicht im Januar von -1 Prozent bei Deutschen bis +31 Prozent bei Ausländern. Auch der Anteil der ausgewählten Personengruppen am Arbeitslosenbestand ist unterschiedlich groß. Bei der Interpretation der Daten ist zu berücksichtigen, dass Mehrfachzählungen möglich sind, da ein Arbeitsloser in der Regel mehreren der hier abgebildeten Personengruppen angehört. Somit kann die individuelle Situation von Arbeitslosen von der Entwicklung der jeweiligen Personengruppe abweichen.
Im Januar waren 541 Arbeitsstellen gemeldet, gegenüber Dezember ist das ein Rückgang von 29. Im Vergleich zum Vorjahresmonat gab es 42 Stellen mehr. Arbeitgeber meldeten im Januar 120 neue Arbeitsstellen, das waren 27 weniger als vor einem Jahr. Im Januar wurden 146 Arbeitsstellen im Landkreis abgemeldet, 20 das waren weniger als im Vorjahr. Die Arbeitslosigkeit in der Stadt Erlangen ist im Januar um 175 auf 2446 gestiegen. Im Vergleich zum Vorjahresmonat gab es 107 Arbeitslose weniger. Die Arbeitslosenquote auf Basis aller zivilen Erwerbspersonen betrug im Januar 4,0 Prozent; vor einem Jahr hatte sie sich auf 4,2 Prozent belaufen. Arbeitslos waren 969 Menschen, das sind 154 mehr als im Vormonat und 33 mehr als im Vorjahr. Die Arbeitslosenquote lag bei 1,6 Prozent.


Mehr als im Dezember

Unter den Hartz-IV-Empfängern gab es 1477 Arbeitslose, das ist ein Plus von 21 gegenüber Dezember; im Vergleich zum Januar 2015 waren es 140 Arbeitslose weniger. Die anteilige Arbeitslosenquote des Personenkreises betrug 2,4 Prozent. red