Eine Bauvoranfrage für den Neubau von zwei Einfamilienhäusern sorgte in der Gemeinderatssitzung Kleinsendelbach in der Mehrzweckhalle für eine Menge Diskussion.

Im Wesentlichen geht es um zwei Grundstücke im Bebauungsplan Kleinsendelbach Mitte-Süd, die im Bereich eines Überschwemmungsgebietes vom Sporgelbach liegen. Nach eingehender Beratung beschlossen die Räte, dem Bauvorhaben auf einem Grundstück zuzustimmen, jedoch bei der anderen Flurnummer das Bauvorhaben durch die Fachbehörden beim Landratsamt Forchheim prüfen zu lassen.

"Nur eine Empfehlung"

"Wir geben nur eine Empfehlung", sagte die Bürgermeisterin Gertrud Werner (UWG), "die Genehmigung erfolgt immer durch die zuständigen Fachbehörden."

Der Gemeinderat hatte in der Oktobersitzung die Anfrage gestellt, wie personenbezogene Daten hinsichtlich der Verkehrsüberwachung in der Verwaltungsgemeinschaft Dormitz behandelt werden. Hierzu erklärte Bürgermeisterin Werner, dass die ausgewerteten Daten der Verkehrsüberwachung vierteljährlich vom Markt Zapfendorf übermittelt werden und direkt an den zuständigen Mitarbeiter ungeöffnet weitergeleitet und dort in einem Schrank verschlossen aufbewahrt werden.

Über die Jahresrechnung 2017 informierte Werner die Räte. Eine Prüfung sei zurzeit nicht nötig, da erst der örtliche Rechnungsprüfungsausschuss sich mit der Jahresrechnung befasst und die Feststellung in der nächsten Sitzung erfolgt. Weiter beschlossen die Räte einstimmig, dem Sportverein Kleinsendelbach für die geleistete Jugendarbeit einen Zuschuss in Höhe von 1923 Euro zu gewähren. Für den Bauhof werden zwei Sektional-Tore mit Nebeneingangstüre zum Preis von 6395 Euro angeschafft. Ebenfalls erhält die FFW Steinbach ein Sektional-Tor zum Preis von 4251 Euro. Beauftragt wurde der wirtschaftlichste Anbieter für alle Tore, die Firma EBM aus Erbendorf.