Susanne Deuerling

Informationen, Bürgerstiftung und Jahresabschlüsse standen im Mittelpunkt der Steinwiesener Marktgemeinderatsitzung.
Für das Gebiet des geänderten Flächennutzungsplans "Unterer Stein" wurde laut einstimmigem Beschluss des Rates vom 26. März ein Bebauungsplan aufgestellt. Das Vorhaben wird in einem Verfahren durchgeführt, die zulässige Fläche von 10 000 Quadratmetern darf nicht überschritten werden. Die Flurnummer 1684/1 wurde nun als allgemeines Wohngebiet ausgewiesen, die Erschließung ist vorhanden.


Stellungnahmen

Die Stellungnahmen der Öffentlichkeit, der Institutionen, Verbände und angrenzender Gemeinden wurden durchgesprochen. Folgende gravierende Änderungen werden in den Plan eingearbeitet: keine Bauten höher als 30 Meter (Bundesamt Infrastruktur, Umweltschutz und Dienstleistung der Bundeswehr), Sicherstellung der Löschwasserversorgung und Hydrantenplan (Kreisbrandinspektion), die Baumfallgrenze von 30 Metern muss eingehalten werden, hier wird die Baugrenze geändert (Amt für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten), Hinweise auf Altlastenflächen (Wasserwirtschaftsamt Kronach). Von den weiteren, insgesamt 30 angeschriebenen Institutionen und Gemeinden gab es keine Einwände beziehungsweise keine Stellungnahme.
Das Gremium unter Vorsitz von Bürgermeister Gerhard Wunder (CSU) fasste einstimmig folgenden Beschluss: Die beschlossenen Änderungen und Ergänzungen sind in den Planstand vom 29. April einzuarbeiten. Der Marktgemeinderat Steinwiesen beschließt die öffentliche Auslegung des Bebauungsplanes "Unterer Stein" und die Änderung des Flächennutzungsplanes. Die Behörden und sonstigen Träger öffentlicher Belange sind erneut zu beteiligen.


Bürgerstiftung Markt Steinwiesen

Die Unterzeichnung des Vertrages einer "Bürgerstiftung Markt Steinwiesen" wurde von Bürgermeister Gerhard Wunder und dem Vertreter der Sparkassen-Stiftungsverwaltung, Jürgen Erhardt, vollzogen. Vom Marktgemeinderat wurde einstimmig beschlossen, dass der Stiftungsrat aus dem amtierenden ersten Bürgermeister und vier Marktgemeinderäten besteht. Die Amtszeit der Stiftungsräte endet mit Ablauf der Wahlperiode des Marktgemeinderates. Sollte ein Stiftungsrat ausscheiden, ist bis zum Ende der jeweiligen Wahlperiode im Gemeinderat ein Nachfolger zu bestellen.
In den Stiftungsrat vorgeschlagen wurden erster Bürgermeister Gerhard Wunder (CSU), dritter Bürgermeister Thomas Reißig (CSU), Günter Partheymüller (CSU), Jürgen Eckert (CSU) und Jürgen Deuerling (SPD).


Weitere Infos vom Bürgermeister

Bürgermeister Gerhard Wunder (CSU) gab am Anfang der Sitzung einiges bekannt. So feierte der Bauhofleiter Stefan Kolb sein 25-jähriges Dienstjubiläum. Wunder wünschte dem "kreativen Kopf und Querdenker" alles Gute. Der alte Fernsehturm auf dem Mühlberg wurde in der letzten Woche abgetragen, das Gelände wieder in Ordnung gebracht.
Aus dem Erlös des zweiten Neufanger Baby- und Kinderbasars übergaben Katja Reißig und Christina Wunder 450 Euro für den Kinderspielplatz Neufang.